Entlassungswelle: Ebay-Mitarbeiter müssen für Paypal-IPO bluten

Entlassungswelle: Ebay-Mitarbeiter müssen für Paypal-IPO bluten

Ebays Bezahltochter PayPal soll an die Börse gebracht werden. Doch das Kerngeschäft des Onlinehändlers tritt auf der Stelle. Bevor der Konzern sich aufspaltet, werden deshalb 2400 Jobs wegfallen.

Der Online-Händler Ebay will vor der Abspaltung seines Bezahldienstes PayPal 2400 Stellen streichen - sieben Prozent seiner Belegschaft. Die Jobs sollen noch in diesem Quartal wegfallen, wie der US-Konzern mitteilte. „Unsere Pläne, Ebay und PayPal im zweiten Halbjahr 2015 in unabhängige Unternehmen aufzuteilen, sind auf Kurs und wir sind zuversichtlich, dass dies der richtige strategische Weg für beide Firmen ist“, sagte Konzernchef John Donahoe.

Zugleich gab der Amazon-Rivale bekannt, auch einen Verkauf oder Börsengang der Sparte Enterprise zu prüfen. Diese ist auf die Entwicklung und den Betrieb von Onlineshops für Unternehmenskunden spezialisiert.

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Bezahlen per PayPal

  • Seit wann ist das Bezahlen mit Paypal in Deutschland möglich?

    Das Bezahlen mit Paypal ist seit 2004 in Deutschland möglich.

  • Was kostet die Zahlung per Paypal?

    Die Anmeldung bei Paypal ist für den Kunden kostenlos. Die Gebühren für den Einkauf trägt in der Regel der Verkäufer. Laut EHI Payment Studie verlangen 19 Prozent der Händler im Jahr 2014 für diese Bezahlmethode einen Preisaufschlag. Gebühren können auch für Zahlung in Fremdwährung anfallen: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full?locale.x=de_DE#8

  • Wie viele Kunden sind in Deutschland registriert?

    In Deutschland liegt die Zahl der aktiven Kunden bei 15 Millionen. Weltweit gibt es 148 Millionen aktive Kundenkonten. Weltweit gibt es 148 Millionen aktive Kundenkonten.

  • Wie viele Online-Händler bieten das Zahlungsverfahren an?

    In Deutschland bieten 50.000 Online-Händler Paypal als Bezahloption an. Laut einer Studie von EHI bieten 82 Prozent der Top 1.000 Online-Händler ihren Kunden das Bezahlen per Paypal an.

  • Details zum Nutzungsverhalten?

    Eine Auswertung nach Produkten nimmt Paypal nicht vor. Auch zu den durchschnittlich per Paypal bezahlten Warenwerten gibt es keine Angaben.

Mit dem Großaktionär Carl Icahn, der auf die PayPal-Ausgliederung gedrungen hatte, traf Ebay zudem eine Art "Stillhalteabkommen". Dieses sieht vor, dass Investoren bei dem Bezahldienst ein größeres Mitspracherecht bekommen, sobald dieser an die Börse gebracht ist. Das soll in der zweiten Jahreshälfte geschehen. Die Ebay-Aktie verteuerte sich nachbörslich um 2,6 Prozent.

Ebay-Stellenabbau wird Millionen kosten

Als voraussichtliche Kosten für den Stellenabbau und den Unternehmensumbau veranschlagte Ebay zwischen 210 und 240 Millionen Dollar im ersten Quartal und 350 bis 400 Millionen Dollar für das Gesamtjahr. Für das erste Vierteljahr 2015 stellte der Konzern einen Gewinn je Aktie von 68 bis 71 Cent in Aussicht und einen Umsatz in Höhe von 4,35 bis 4,45 Milliarden Dollar. Analysten hatten in beiden Fällen im Schnitt bislang mit mehr gerechnet.

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Im abgelaufenen vierten Quartal stieg der Überschuss auf 936 Millionen Dollar nach 850 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie Ebay mitteilte. Gewinntreiber war der rasant wachsende Bezahldienst PayPal, über den Internetnutzer ihre Online-Einkäufe abwickeln können.

Die Erlöse kletterten auf 4,92 Milliarden Dollar von 4,53 Milliarden Dollar. Das als Internet-Auktionshaus groß gewordene US-Unternehmen profitierte dabei auch von einem florierenden Feiertagsgeschäft.

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