Facebook: Der ewige Ärger mit der Werbung

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Facebook: Der ewige Ärger mit der Werbung

, aktualisiert 16. Mai 2012, 04:27 Uhr
Quelle:dpa

Werbung bei Facebook nervt nur die User - den Unternehmen bringt sie wenig. Das hat sich die Opel-Mutter General Motors gedacht und verzichtet künftig auf Werbung bei dem sozialen Netzwerk.

Schlechte Nachrichten für Facebook kurz vor dem Börsengang: Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" plant der Opel-Mutterkonzern General Motors, keine Werbung mehr auf dem sozialen Netzwerk zu schalten. Die Marketing-Verantwortlichen des Autobauers seien zu dem Schluss gekommen, dass die Anzeigen die Kunden kaum erreichten, schrieb die Zeitung. Von General Motors war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Für Facebook käme ein solcher Werbestopp zur denkbar schlechtesten Zeit.

Werbung ist die Haupteinnahmequelle von Facebook, allerdings beachten die User die Werbung kaum: Im Durchschnitt sind auf Internetseiten 0,1 Prozent der Klicks Werbeklicks. Bei Google sind es 0,4 Prozent und bei Facebook nur 0,051 Prozent. General Motors, einer der größten Werbetreibenden in den Vereinigten Staaten, reichte das nicht. Ein solcher Schritt könnte möglicherweise Signalwirkung haben. GM überprüfe gerade seine Werbung auf Facebook, sagte Marketingchef Joel Ewanick der Zeitung. Den Werbestopp bestätigte er indes nicht.

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Das weltgrößte Werbekonglomerat, WPP, hat dagegen entschieden seine Werbeausgaben bei Facebook zu verdoppeln. Allerdings sagt WPP-Chef Martin Sorrell auch, dass das Werbebudget bei Facebook vor allem deshalb steige, weil seine Kunden – die Marketingchefs von Konzernen – sich unter Druck fühlten. Sie glaubten, auf Facebook vertreten sein zu müssen. Erst recht, seit die Wall Street dem Börsengang entgegenfiebert. Dabei sei noch zu wenig bekannt darüber, wie Kaufentscheidungen in sozialen Netzwerken ablaufen und ob diese von Werbung beeinflusst werden können. Dagegen gilt es als bewiesen, dass eine Google-Kampagne den Absatz von Produkten tatsächlich ankurbelt. Die unternehmenseigenen Facebook-Seiten sind dagegen für die Kommunikation äußerst nützlich. Unabhängig von klassischen Anzeigen betreibt auch GM eine eigene Facebook-Website. Deren Inhalte seien „effektiv und wichtig“, sagte Ewanick.

Quelle:  dpa
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