Facebook gibt Kritik zurück: "Anfragen deutscher Behörden oft fehlerhaft"

Facebook gibt Kritik zurück: "Anfragen deutscher Behörden oft fehlerhaft"

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Facebook bestreitet, schlecht zu kooperieren. Das Problem liege bei der Polizei.

Politiker fordern von Netzwerken wie Facebook und Co. eine bessere Kooperation bei der Herausgabe von Nutzerdaten. Facebook weist die Vorwürfe zurück - und sieht auch bei den Anträgen der Behörden Verbesserungsbedarf.

Facebook hat Vorwürfe aus der Politik zurückgewiesen, nur zögerlich mit deutschen Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten. Nicht nur im Zusammenhang mit den schrecklichen Angriffen in Würzburg, München und Ansbach habe man die Ermittlungsbehörden voll unterstützt, erklärte das Unternehmen am Montag. Allerdings seien etliche Behördenanfragen in anderen Fällen nach Ansicht von Facebook so fehlerhaft, dass sie nicht bearbeitet werden könnten. Dazu gehörten etwa fehlende Aktenzeichen. Manchmal fehlten auch präzise Angaben darüber, gegen welchen Strafbestand überhaupt verstoßen wurde.

Zuvor hatten deutsche Behörden Facebook dafür kritisiert, dass der Konzern knapp zwei Drittel aller Anfragen der Behörden unbeantwortet lasse. Mehrere Bundesländer fordern inzwischen eine gesetzliche Pflicht für Soziale Netzwerke zur schnellen Herausgabe sensibler Daten. Dabei geht es auch um Auskünfte zu Tatverdächtigen und mögliche terroristische Anschlagsplanungen.

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„Terroristen und die Unterstützung terroristischer Aktivitäten sind auf Facebook nicht erlaubt“, erklärte das Netzwerk. Entsprechende Inhalte würden entfernt, sobald man davon Kenntnis bekomme.

Tipps gegen den Profilklau bei Facebook

  • Suchen Sie nach einer Kopie Ihres Kontos

    Suchen Sie in der Facebook-Suche Ihren Namen. Ihre Freunde sollten Sie bei der Suche unterstützten, denn die Betrüger blockieren meist das Original-Profil. Haben Sie oder einer Ihrer Freunde eine Kopie entdeckt, dann melden Sie das Fake-Profil sofort.

    Quelle: Mimikama

  • Verbergen Sie Ihre Freundesliste

    Sobald ein Konto die Freundesliste auf “Nur ich” gestellt hat, ist es für die Internetbetrüger bereits uninteressant. Klicken Sie dazu in Ihrem Profil auf “Freunde” (unterhalb des Titelbilds). Auf der rechten Seite finden Sie einen “Stift”, der das Bearbeiten ermöglicht.

  • Posten Sie nie "öffentlich"

    Es muss nicht immer jeder alles wissen: Es reicht völlig aus, wenn Ihre Freunde Ihre Neuigkeiten erfahren. Die Einstellung dafür können Sie direkt im Statusbeitrag einstellen. Dies betrifft reine Textbeiträge genauso wie Fotos und Videos.

  • Hilfreiche Einstellungen

    Inhalte, Kontakte und Suchen

    Wer kann Ihre zukünftigen Beiträge sehen: “Freunde”
    Wer kann Ihnen Freundschaftsanfragen senden: “Alle” oder “Freunde von Freunden”. Unsere Empfehlung: “Freunde von Freunden”
    Wessen Nachrichten sollen in Ihrem Postfach gefiltert werden: “Strenges Filtern”

    Häkchen entfernen

    Möchten Sie, dass andere Suchmaschinen einen Link zu Ihrer Chronik enthalten: Häkchen entfernen

    Sichtbarkeit einschränken

    Wer kann in Ihrer Chronik posten: “Freunde”
    Markierte Beiträge zuerst prüfen: “Aktiviert”
    Wer kann markierte Beiträge sehen: Unsere Empfehlung: “Freunde”
    Wer kann sehen, was andere in Ihrer Chronik posten: Unsere Empfehlung: “Freunde”
    Nutzer-Markierungsvorschläge: “Aktiviert”
    Ihre Handlungen mit Werbeanzeigen kombinieren: “Niemand”

Nach Angaben des Unternehmens hatten Sicherheitsbehörden und Strafverfolger in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 5484 Anfragen gestellt, darunter 3140 in der zweiten Jahreshälfte. In 554 Fällen wurde der Zugriff auf Inhalte beschränkt, weil er nach deutschem Recht wegen Volksverhetzung, Leugnung des Holocausts oder anderer Vorschriften verboten war.

Facebook betonte, in Bayern, anderen Bundesländern und auch Bundesbehörden habe man Ansprechpartnern gezeigt, auf was bei Anfragen nach Ansicht des Netzwerks zu achten sei. Nach wie vor wüssten aber viele Polizisten nicht, wie man eine solche Meldung einreichen könne. „Zusammen mit unseren Ansprechpartnern in den Strafverfolgungsbehörden arbeiten wir unermüdlich daran, das Verständnis für das korrekte Prozedere zu erhöhen.“

Auch der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, die Forderungen, die Kooperation zwischen den Netzwerken und Sicherheitsbehörden zu intensivieren. „Soziale Netzwerke sind ein wichtiges Kommunikationsmittel für Dschihadisten“, sagte Maaßen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Daher ist eine enge Kooperation der Sicherheitsbehörden mit den Betreibern sozialer Medien notwendig.“

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