Facebook: Werbeeinnahmen bringen überraschend hohen Gewinn

Facebook: Werbeeinnahmen bringen überraschend hohen Gewinn

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann sich über sprudelnde Werbeeinnahmen freuen: Im zweiten Quartal konnte das soziale Netzwerk seinen Gewinn nahezu verdreifachen. Twitter sieht nur noch Facebooks Rücklichter.

Facebook hält das rasante Wachstumstempo hoch. Wie schon zu Jahresanfang konnte das weltgrößte Online-Netzwerk dank stark steigender Werbeeinnahmen den Nettogewinn auch im zweiten Quartal fast verdreifachen. Er schnellte überraschend kräftig auf 2,05 Milliarden Dollar von 715 Millionen Dollar vor einem Jahr in die Höhe, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Die Zahl der monatlichen Nutzer des Konzerns, zu dem auch das Messaging-Angebot WhatsApp sowie die Foto- und Video-App Instagram gehören, stieg zugleich um 15 Prozent auf 1,71 Milliarden. Damit hängt Facebook auch den Rivalen Twitter immer weiter ab. Die Zahlen trieben die Aktien nachbörslich auf ein Rekordhoch.

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Vor allem der Ausbau der mobilen Anwendungen und der Video-Funktionen zahlt sich für Facebook immer mehr aus. Zumal die Nutzer die verschiedenen Anwendungen zugleich immer länger nutzten, wie Konzern-Chef Mark Zuckerberg erläuterte.

Tipps gegen den Profilklau bei Facebook

  • Suchen Sie nach einer Kopie Ihres Kontos

    Suchen Sie in der Facebook-Suche Ihren Namen. Ihre Freunde sollten Sie bei der Suche unterstützten, denn die Betrüger blockieren meist das Original-Profil. Haben Sie oder einer Ihrer Freunde eine Kopie entdeckt, dann melden Sie das Fake-Profil sofort.

    Quelle: Mimikama

  • Verbergen Sie Ihre Freundesliste

    Sobald ein Konto die Freundesliste auf “Nur ich” gestellt hat, ist es für die Internetbetrüger bereits uninteressant. Klicken Sie dazu in Ihrem Profil auf “Freunde” (unterhalb des Titelbilds). Auf der rechten Seite finden Sie einen “Stift”, der das Bearbeiten ermöglicht.

  • Posten Sie nie "öffentlich"

    Es muss nicht immer jeder alles wissen: Es reicht völlig aus, wenn Ihre Freunde Ihre Neuigkeiten erfahren. Die Einstellung dafür können Sie direkt im Statusbeitrag einstellen. Dies betrifft reine Textbeiträge genauso wie Fotos und Videos.

  • Hilfreiche Einstellungen

    Inhalte, Kontakte und Suchen

    Wer kann Ihre zukünftigen Beiträge sehen: “Freunde”
    Wer kann Ihnen Freundschaftsanfragen senden: “Alle” oder “Freunde von Freunden”. Unsere Empfehlung: “Freunde von Freunden”
    Wessen Nachrichten sollen in Ihrem Postfach gefiltert werden: “Strenges Filtern”

    Häkchen entfernen

    Möchten Sie, dass andere Suchmaschinen einen Link zu Ihrer Chronik enthalten: Häkchen entfernen

    Sichtbarkeit einschränken

    Wer kann in Ihrer Chronik posten: “Freunde”
    Markierte Beiträge zuerst prüfen: “Aktiviert”
    Wer kann markierte Beiträge sehen: Unsere Empfehlung: “Freunde”
    Wer kann sehen, was andere in Ihrer Chronik posten: Unsere Empfehlung: “Freunde”
    Nutzer-Markierungsvorschläge: “Aktiviert”
    Ihre Handlungen mit Werbeanzeigen kombinieren: “Niemand”

Das Unternehmen zog damit weitere Werbekunden an. Zugleich machten Bestandskunden mehr Geld für Anzeigen auf Smartphones und Tablets locker. Der Umsatz wuchs so um knapp 60 Prozent auf 6,44 Milliarden Dollar und übertraf ebenfalls die Erwartungen der Analysten deutlich.

Facebook-Aktie steigt

Facebook habe gezeigt, das man auch als ein großes Unternehmen noch innovativ sein könne, sagte Branchenexperte Patrick Moorhead vom Analysehaus Moor Insights & Strategy. "Was sehr gut funktioniert hat, ist der schnelle Wandel des Geschäfts vom PC hin zu mobilen Geräten.

Soziale Netzwerke Wer kann neben Facebook noch überleben?

Facebook schlägt sie alle: Selbst Google und Apple holen sich blutige Nasen. Im Markt für soziale Netzwerke setzten sich nur die größten Spieler durch. Vor allem Twitter droht verdrängt zu werden.

Facebook scheint allgegenwärtig, Twitter droht verdrängt zu werden. Quelle: Getty Images, Montage

Das war beim Börsengang vor vier Jahren noch die große Frage." Die Zahlen überzeugten auch die Anleger: Facebook-Aktien legten außerbörslich mehr als fünf Prozent zu.

Mit seinem Turbowachstum lässt Facebook auch den Rivalen Twitter immer weiter hinter sich. Für ihn lief es im zweiten Quartal weniger rund. Konkurrenten wie Snapchat und Instagram setzen dem Online-Kurznachrichtendienst zu und brockten ihm das geringste Umsatzwachstum seit dem Börsengang im Jahr 2013 ein. Die durchschnittliche Zahl der im Monat aktiven Nutzer stieg um lediglich rund ein Prozent zum Vorquartal auf 313 Millionen. Zuletzt konnte Twitter seine Nutzerzahlen kaum noch steigern.

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