Falsche Nutzungsbedingungen: WhatsApp muss drei Millionen Euro Bußgeld zahlen

Falsche Nutzungsbedingungen: WhatsApp muss drei Millionen Euro Bußgeld zahlen

, aktualisiert 12. Mai 2017, 16:27 Uhr
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Der Messenger-Dienst hat gegen die Vorschriften im italienischen Verbraucherkodex verstoßen.

Quelle:Handelsblatt Online

WhatsApp muss drei Millionen Euro Bußgeld zahlen. Die italienische Wettbewerbsbehörde verhängte die Strafe, weil Nutzer ein falsches Bild der neuen Nutzungsbedingungen vermittelt bekommen hätten.

RomDie italienische Wettbewerbsbehörde hat gegen WhatsApp ein Bußgeld in Höhe von drei Millionen Euro verhängt. Die Nutzer seien in dem Glauben gelassen worden, den Kurzmitteilungsdienst nicht mehr nutzen zu können, sollten sie den neuen Nutzungsbedingungen und insbesondere der Weitergabe persönlicher Daten an die Konzernmutter Facebook nicht komplett zustimmen, teilte die Behörde am Freitag mit. Dabei sei es möglich gewesen, den Nutzungsbedingungen auch teilweise zuzustimmen und die Weitergabe der Daten aus dem WhatsApp-Account zu abzulehnen, hieß es. Mit der Irreführung der Nutzer habe WhatsApp gegen die Vorschriften im Verbraucherkodex verstoßen, erklärte die Behörde.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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