Fotografie: Kodak steht vor der Insolvenz

Fotografie: Kodak steht vor der Insolvenz

von Rebecca Eisert

Der krisengeschüttelte Fotopionier aus den USA bereitet sich offenbar auf die Insolvenz vor. Das berichten mehrere US-Medien.

Die Luft für Kodak wird dünn. Das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" berichten, dass sich das Unternehmen auf ein amerikanisches Insolvenzverfahren vorbereitet. Die Aktie fiel am Mittwoch um 18 Cent auf 47 US-Cent, nach Börsenschluss setzte sich der Abwärtstrend vor.

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Das Verfahren nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts würde Kodak eine Übergangszeit gewähren, bis Gläubiger ihre Ansprüche gelten machen können. Die Zeitungen berichten, Kodak stehe bereits in Verhandlungen mit verschiedenen Banken über eine Finanzierung in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Mit diesem Budget sollen die laufenden Geschäfte während einer Insolvenz aufrechterhalten werden können.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die New Yorker Börse (NYSE) dem Fotopionier gedroht hat, ihn aus dem Aktienindex zu schmeißen. Der Grund: Mit der Notierung unter einen Dollar erfüllt das Traditionsunternehmen nicht mehr die Grundbedingungen der Wall Street. Die sehen unter anderem vor, dass eine Aktie mindestens dreißig Börsentage am Stück mehr als Ein-Dollar wert sein muss. Kodak hatte 2011 einen massiven Wertverlust erlitten. Die Aktie pendelte sich auf 69 Dollarcent ein.

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Kodak-Druckerpatronen für Kodak-Drucker waren mal die Hoffnung für den US-Fotografiepionier.

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