Gemeinsamer Support mit IBM: Apple greift nach den Firmenkunden

Gemeinsamer Support mit IBM: Apple greift nach den Firmenkunden

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Apple verspricht seinen Firmenkunden einen 24/7-Telefonservice

Apple hat ein umfangreiches Support-Programm für Firmenkunden vorgestellt. Die Services gelten als Vorbote für eine engere Zusammenarbeit mit IBM – und sind eine kluge Geschäftsstrategie.

Wer in seinem Unternehmen auf die Computer von Apple setzt, musste bislang die Geräte von externen Firmen betreuen lassen. Im Rahmen einer Partnerschaft mit IBM verkauft Apple jetzt auch Service-Dienstleistungen an Firmen. Der IT-Riese verspricht seinen Kunden Geräte-Reparaturen vor Ort, technischen Support und den schnellen Austausch defekter Hardware.

Im Juli hatte Apple-Chef Tim Cook angekündigt, künftig mit IBM zusammenarbeiten zu wollen. Dieser Partnerschaft entspringt nun auch "AppleCare for Enterprises" – bislang waren unter dem Namen AppleCare nur Services wie Garantieverlängerungen erhältlich.

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Bei den neuen Unternehmens-Dienstleistungen bietet Apple laut der Ankündigung auf der Homepage unter anderem Rund-um-die-Uhr-Support, der in dringenden Fällen auch innerhalb von einer Stunde reagieren soll.

Ein persönlicher AppleCare-Account-Manager soll monatliche Aktivitätsberichte vorlegen. Defekte Hardware soll über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren vor Ort repariert werden. Hierzu greift Apple auf den Bündnispartner IBM zurück, dessen "Global Technology Service" die Reparatur übernehmen soll.

Außerdem sollen Firmenkunden bis zu zehn Prozent der von dem Service-Programm abgedeckten iPhones und iPads austauschen können, wenn sie etwa von Mitarbeitern unabsichtlich beschädigt wurden. Apple verspricht, dass der Austausch gewöhnlich schon am nächsten Werktag erfolge. Preise für die Dienstleistung nennen Apple und IBM nicht, da sich die Kosten für Pakete und Optionen an der individuellen Zusammenstellung orientieren. Einen Kostenvoranschlag nennen die IT-Unternehmen auf Anfrage.

Nur in wenigen Ländern verfügbar

Ob der Service für ein Unternehmen in Frage kommt, hängt aber auch vom Standort ab. In Europa, Nordamerika und Asien sind bislang nur wenige Länder verfügbar. Zu den europäischen Ländern gehören neben Deutschland auch Großbritannien, Italien und Frankreich. Auch in Asien und dem Pazifik beschränkt sich Apple mit Australien, China und Japan auf wenige Länder.

Die gemeinsamen Services mit IBM gelten als Vorbote einer tiefergreifenden Zusammenarbeit. Noch in diesem Monat sollen die ersten Apps von IBM für die Apple-Systeme erscheinen. Diese sollen dann die Bereiche Bankwesen, Einzelhandel, Logistik, Tourismus, Versicherungen und Verwaltung abdecken – also Firmenkunden auch bei der Software an das Duo Apple/IBM binden.

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