Bild: APHP
Umsatz (in Milliarden Dollar): 127,2
Gewinn (in Milliarden Dollar): 7,1
Mitarbeiter: 349.600
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 33,5
Geschäftsfelder: Die Hälfte des Umsatzes entfällt auf das Hardware-Geschäft, stark ist HP auch bei IT-Dienstleistungen (28 %), Unternehmens-IT ist die drittstärkste Sparte (17%), Software spielt mit 2% nahezu keine Rolle.Welcher Konkurrent am meisten von einer Übernahme profitieren würde, zeigt die folgende Auswertung....
Bild: dpaMicrosoft
Umsatz (in Milliarden Dollar): 69,9
Gewinn (in Milliarden Dollar): 23,2
Mitarbeiter: 90.000
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 254,7
Geschäftsfelder: Der Großteil des Umsatzes speist sich aus der Entwicklung und dem Verkauf von Software (87 Prozent)Was für den Kauf von HP spricht: Gute Ergänzung bei PCs und Unternehmens-IT
Was gegen den Kauf von HP spricht: Aufgabe der Neutralität bei der PC-Hardware
Fazit: Es spricht eben soviel für wie gegen eine Übernahme von HP.
Zahlen stammen jeweils aus dem Geschäftsjahr 2011
Bild: dpaOracle
Umsatz (in Milliarden Dollar): 35,6
Gewinn (in Milliarden Dollar): 8,5
Mitarbeiter: 108.000
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 154,1
Geschäftsfelder: Den Großteil des Geschäfts macht Oracle mit Software (71%), zweitgrößte Sparte ist die Unternehmens-IT mit (17%), der geringste Anteil enfällt auf IT-Dienstleistungen (12%)
Was für den Kauf von HP spricht: Stärkung der Hardware-Sparte (Sun Microsystems)Was gegen den Kauf von HP spricht: PC- und Druckergeschäft überflüssig
Fazit: Es spricht mehr für als gegen eine Übernahme von HP
Bild: dpaSAP
Umsatz (in Milliarden Dollar): 17,9
Gewinn (in Milliarden Dollar): 4,3
Mitarbeiter: 55.765
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 82,5
Geschäftsfelder: Das Gros des Umsatzes macht SAP mit Software (80%), den Rest mit IT-Dienstleistungen (20%)Was für den Kauf von HP spricht: Gute Ergänzung bei Unternehmens-IT
Was gegen den Kauf von HP spricht: PC- und Druckergeschäft überflüssig
Fazit: Es spricht mehr gegen als für eine Übernahme von HP.
Bild: REUTERSDell
Umsatz (in Milliarden Dollar): 61,5
Gewinn (in Milliarden Dollar): 2,6
Mitarbeiter: 103.300
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 18,3
Geschäftsfelder: Gut die Hälfte des Umsatzes macht Dell mit Hardware (55%), weitere Sparten sind Unternehmens-IT (16%) und Software (17%), sowie IT-Dienstleistungen (12%)Was für den Kauf von HP spricht: Stärkung des PC- und Service-Geschäfts
Was gegen den Kauf von HP spricht: Defizite bei Software, fehlende Kapitalkraft
Fazit: Es spricht sehr viel mehr für als gegen eine Übernahme von HP.
HP
Umsatz (in Milliarden Dollar): 127,2
Gewinn (in Milliarden Dollar): 7,1
Mitarbeiter: 349.600
Börsenwert (in Milliarden Dollar): 33,5
Geschäftsfelder: Die Hälfte des Umsatzes entfällt auf das Hardware-Geschäft, stark ist HP auch bei IT-Dienstleistungen (28 %), Unternehmens-IT ist die drittstärkste Sparte (17%), Software spielt mit 2% nahezu keine Rolle.
Welcher Konkurrent am meisten von einer Übernahme profitieren würde, zeigt die folgende Auswertung....
Der angeschlagene US-Computerkonzern Hewlett Packard (HP) kommt auch unter Firmenchefin Meg Whitman bislang nicht auf die Beine. Der Konzern blieb am Mittwoch mit seiner Gewinnprognose für 2013 deutlich hinter den Erwartungen zurück und sagte zudem für fast alle Sparten Umsatzrückgänge voraus.
Whitman machte für die Entwicklung auch die vielen Wechsel im HP-Vorstand in der Vergangenheit verantwortlich - darunter auch den des Deutschen Leo Apotheker, der HP vor Whitman elf Monate lang führte. HP-Aktien verloren 13 Prozent, fielen auf den niedrigsten Stand seit fast neun Jahren und zogen auch die Papiere von Rivalen wie Dell mit nach unten.
Die Geschäftsbedingungen blieben auch im kommenden Jahr schwierig, erklärte HP. Als Gewinnerwartung für 2013 nannte HP pro Aktie eine Spanne zwischen 3,40 bis 3,60 Dollar. Analysten waren bislang im Schnitt von 4,18 Dollar ausgegangen. Für das laufende Jahr hatte HP seine Prognose im August wegen des schwierigen Marktumfelds bereits leicht gesenkt.
Die Mitteilungen zeigen, dass Whitmans Maßnahmen bei HP nur langsam greifen und dass angesichts der globalen Abkühlung der Konjunktur die Technologie-Ausgaben weltweit sinken. HP hatte erst vor wenigen Wochen mitgeteilt, in den kommenden zwei Jahren 29.000 Stellen zu streichen. Der Abbau soll durch Entlassungen und Vorruhestandsangebote erreicht werden.
Letztlich sollen durch die Kürzungen jährlich bis zu 3,5 Milliarden Dollar an Personalkosten gespart werden. Hewlett Packard beschäftigt weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. In Deutschland waren es zuletzt etwa 10.400.
Das gesparte Geld will Whitman, die HP nun seit rund einem Jahr führt, in Forschung und Entwicklung stecken, um den Rückstand bei den Kernprodukten Drucker und PCs aufzuholen. Zudem nimmt der Konzern einen zweiten Anlauf, ins lukrative Geschäft mit Tablets vorzustoßen. Whitman kündigte am Mittwoch an, erst 2014 sei damit zu rechnen, dass sich die Investitionen langsam auszahlten.

























