Handyhersteller: Motorola fordert Ende der Patentkriege

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Mit den Patentkriegen muss Schluss sein, fordert der Deutschlandchef von Motorola.

von Thomas Kuhn

Ein Ende der Patentkriege in der Mobilfunkbranche fordert Ralf Gebershagen, der Deutschlandchef des amerikanischen Handyherstellers Motorola Mobility.

"Ich glaube, dass das Patentrecht zu sehr als Werkzeug im Wettbewerb genutzt wird", erklärt Gerbershagen in der WirtschaftsWoche. Gerade Deutschland sei hier überproportional betroffen. Die Branche als Ganze brauche eine Lösung, so der Spitzenmann des 2012 von Google übernommenen Unternehmens. "Die Verfahren binden enorm Kapazitäten, die die Branche viel besser in innovative Produkte stecken sollte."

Die aktuell schwachen Marktanteile begründet Gerbershagen mit der Neuausrichtung der Google-Tochter auf das obere Preissegment. "Wir haben uns in der Vergangenheit auf Marktanteile konzentriert und dabei die Profitabilität außer Acht gelassen. Das hat sich vergangenes Jahr grundlegend geändert und spiegelt sich nun in den Absatzzahlen wider." Motorola konzentriere sich auf "die oberen Produktsegmente" und habe deshalb Marktanteile verloren. "Das sind andere Stückzahlen als früher."

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Allerdings gibt der Deutschlandchef die Hoffnung nicht auf, auch den Marktanteil wieder steigern zu können. Entscheidender Treiber sei das mobile Internet. "Ganz sicher bringt die Verbreitung der LTE-Mobilfunknetze die mobile Nutzung des Internets noch viel stärker voran als heute schon." Das führe zu größeren Geräten, die auch bessere und längere Akkulaufzeiten haben müssten. "Gerade da sind wir mit dem Razr HD schon jetzt gut aufgestellt", betont Gerbershagen.

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