Hewlett-Packard: HP mit überraschendem Umsatzplus

Hewlett-Packard: HP mit überraschendem Umsatzplus

, aktualisiert 21. August 2014, 11:22 Uhr
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Hewlett-Packard hat ein gutes Geschäft mit PCs gemacht

Hewlett-Packard trotzt dem Trend: Ausgerechnet das weltweit schwächelnde PC-Geschäft hat dem Konzern einen unerwarteten Umsatzanstieg beschert. Trotzdem will HP weg vom Computer-Geschäft.

Der krisengeplagte Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) kommt langsam wieder auf die Beine. Das PC-Geschäft, das viele Jahre schwächelte und Rivalen wie Dell zu einem Sanierungsfall machte, wächst mittlerweile wieder unerwartet deutlich. Verbraucher und Unternehmen ersetzten ihre in die Jahre gekommenen Geräte, erklärte HP-Chefin Meg Whitman. Sie sprach von "einer Wende in einem rückläufigen Geschäftszweig".

In der PC-Sparte gab es im abgelaufenen Quartal ein Umsatzplus von zwölf Prozent. In den anderen Bereichen des US-Konzerns lief es dagegen weniger rund, so dass insgesamt die Erlöse nur um ein Prozent auf 27,2 Milliarden Dollar kletterten. Damit wurden aber zumindest die Markterwartungen leicht übertroffen. Der Gewinn erhöhte sich geringfügig auf 1,7 Milliarden Dollar.

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Eigentlich will HP deutlich profitabler werden. Dafür werden die Kosten radikal gesenkt und der Fokus soll stärker auf Bereichen liegen, die eine höhere Marge versprechen. Erst im Mai hatte das Unternehmen angekündigt, weitere 11.000 bis 16.000 Jobs zu streichen - zusätzlich zu den ohnehin schon geplanten 34.000. HP beschäftigt weltweit gut 317.000 Menschen.

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Whitman will HP unabhängiger vom traditionellen PC-Geschäft machen. Denn der Computer-Absatz ist seit der Einführung des iPad von Apple vor vier Jahren eingebrochen. Zuletzt gab es aber immer mehr Anzeichen für eine Stabilisierung, die unter anderem der Chip-Riese Intel ausmachte. Dieser geht davon aus, dass auch künftig klassische Computer gebraucht werden und parallel zu den Tablets und anderen mobilen Geräten genutzt werden.

Einer der wenigen Gewinner im PC-Markt war zuletzt der chinesische Konzern Lenovo, der mittlerweile zum Branchenprimus aufgestiegen ist. Dank zahlreicher Zukäufe und eines starken Smartphone-Geschäfts konnte Lenovo seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern.

HP will dagegen verstärkt im Server-Markt sowie mit der Auslagerung von Dienstleistungen und Speicherkapazitäten ins Internet punkten. Whitman sagte, HP habe im Server-Segment zuletzt von der Unsicherheit profitiert, die der Verkauf der IBM -Kleinserver an Lenovo erzeugt habe. "Wir setzen uns häufiger gegen IBM durch", erklärte sie.

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