Highspeed-Internet: Netzausbau der Deutschen Telekom stockt

exklusivHighspeed-Internet: Netzausbau der Deutschen Telekom stockt

Bild vergrößern

In Erlangen und Münster wurden zu wenig Vorverträge für einen Glasfaseranschluss abgeschlossen - ungünstig für die Deutsche Telekom

von Jürgen Berke

Der Ausbau des neuen Glasfasernetzes kommt nicht so schnell voran, wie René Obermann erhofft hat.

Zwei Städte, Erlangen und Münster, musste der Chef der Deutschen Telekom bereits von seiner Liste streichen. Der Grund: Dort schlossen zu wenig Einwohner einen Vorvertrag mit der Telekom ab. Auch Kempten hat am Stichtag das erforderliche Quorum von 2500 Vorverträgen verfehlt, allerdings nur sehr knapp. Deshalb verlängerte die Telekom dort die Frist.

weitere Links zum Artikel

Um die Risiken zu deckeln, will Obermann das milliardenteure Supernetz nur dort verlegen, wo es genügend Nachfrage gibt. Zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebiets müssen deshalb einen Vorvertrag abschließen, erst dann beginnt die Telekom mit den Netzarbeiten. Sie legt einen Glasfaseranschluss bis ins Wohnzimmer, er erlaubt im Internet Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Anzeige

In Amberg, Aschaffenburg, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach und Kiel liegen der Telekom genügend Vorverträge vor. In Erlangen scheiterte der Glasfaserausbau, weil mit M-Net schon ein regionaler Konkurrent Glasfaser verlegt. In Münster hat der TV-Kabelnetzbetreiber Unitymedia einen Großteil seines Netzes auf 150 Megabit pro Sekunde aufgerüstet.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%