
DüsseldorfWenn ein bedeutender Künstler tot ist, halten ihn seine Werke lebendig. So wird das auch bei Whitney Houston sein, die im Alter von nur 48 Jahren verstorben ist. „I will always love you“ und „One moment in time“ werden die Zeit überdauern. Ihre Stimme bleibt lebendig.
In den nächsten Wochen wird Houstons Stimme besonders präsent sein. Im Radio werden ihre Lieder bereits wieder gespielt. Im Handel haben ihre Songs und Alben schon zu Höhenflügen angesetzt. In Plattenläden stellen Verkäufer Houston-CDs ins Schaufenster und ordern Tonträger nach. In den Download-Charts von Apples Musikangebot iTunes sind ihre Best-Off-Alben in den USA, Großbritannien, Australien und Deutschland an die Spitze geschossen. „I will always love you“ rangiert in den USA unter den Top Fünf der meist heruntergeladenen Songs.
Quelle: APPlatz 10 - Andy Warhol: Der Pop-Art-Künstler starb zwar schon 1987, aber selbst Jahre später verdient der Künstler immer noch Millionen. Im vergangenen Jahr waren es sechs Millionen US-Dollar (vier Millionen Euro). Warhol ist nicht nur in der Werbebranche beliebt, auch Designer und Labels wie Diane von Furstenberg und Pepe Jeans London nutzen die Werke des Künstlers in ihren Kollektionen.
Quelle: flickrPlatz 10 – Betty Paige: Die Aktbilder des 50er-Jahre Pin-up-Girls sind bis heute heiß begehrt. Damit verdient die 2008 verstorbene Paige nach ihrem Tod noch sechs Millionen US-Dollar (vier Millionen Euro) im Jahr und teilt sich damit den zehnten Platz mit Andy Warhol.
Quelle: dapdPlatz 10 - George Harrison: Der 2001 verstorbene Beatle George Harrison verdiente im vergangenen Jahr vier Millionen Euro. Damit landet der talentierte Musiker zusammen mit Bettie Page und Andy Warhol auf Platz zehn der "Forbes"-Liste der bestverdienenden toten Stars.
Quelle: flickrPlatz 9 – Richard Rodgers: Der Musical- und Filmmusik-Komponist gehört mit 7 Millionen US-Dollar (5 Millionen Euro) Jahresverdienst ebenfalls zu den bestverdienenden toten Künstlern auf Platz 9. Rodgers starb bereits 1979.
Quelle: Kabel_1Platz 9 – Steve McQueen: Mit einem Jahresgehalt von sieben Millionen US-Dollar (fünf Millionen Euro) teilt sich der Kult-Schauspieler gemeinsam mit Jimi Hendrix, Stieg Larsson und Richard Rodgers einen Rang innerhalb der "Forbes"-Liste der bestverdienenden toten Künstler. Firmen wie Dolce & Gabbana, Persol Sonnenbrillen, Tommy Hilfiger und UBS werben noch immer mit dem 1980 verstorbenen "Thomas Crown ist nicht zu fassen"-Darsteller.
Quelle: PressefotoPlatz 9 - Stieg Larsson: Ebenfalls 7 Millionen US-Dollar (5 Millionen Euro) verdiente der 2004 verstorbene schwedische Schriftsteller Stieg Larsson. Seine Bücher "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" wurden mit weltweit 15 Millionen verkauften Exemplaren zu einem internationalen Erfolg.
Quelle: APPlatz 9 - Jimi Hendrix: Die Musik des Rock-Gitarristen brachte 41 Jahre nach seinem Tod noch sieben Millionen Dollar (fünf Millionen Euro) ein. Eine neu aufgelegte CD und DVDs von spektakulären Auftritten trugen dazu bei.
Quelle: dapdPlatz 8 - Theodor Geisel: Der US-amerikanische Cartoonzeichner Theodor "Dr. Seuss" Geisel starb zwar bereits 1991, doch er hat immer noch ein Jahreseinkommen von neun Millionen Dollar (sechs Millionen Euro). Johnny Depp übernimmt in einer Filmbiografie bald die Rolle des amerikanischen Buchautors. Theodor Seuss Geisel ist für seine Kinderbücher, wie das unter dem Namen Dr. Seuss veröffentlichte „Cat in the Hat“ und das 1957 publizierte Kult-Buch "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat" bekannt.
Quelle: APPlatz 7 - Albert Einstein: 10 Millionen Dollar (rund 7 Millionen Euro) verdiente Wissenschaftler im vergangen Jahr - und das, obwohl er bereits im April 1955 gestorben ist. Firmen wie Disney, Chrysler und A.J. Morgan werben bis heute regelmäßig mit Bildern des Genies.
Quelle: dapdPlatz 6 - Elizabeth Taylor: Auf Rang 6, aber auf Augenhöhe mit Lennon, landete die Schauspielerin Elizabeth Taylor. Auch sie verdiente nach ihrem Tod im vergangenen Jahr noch 12 Millionen Dollar. Taylor gehört zu den letzten großen Filmdiven und erzielt mit ihrem erfolgreichen Parfum "White Diamonds" noch immer gute Gewinne.
Platz 10 - Andy Warhol: Der Pop-Art-Künstler starb zwar schon 1987, aber selbst Jahre später verdient der Künstler immer noch Millionen. Im vergangenen Jahr waren es sechs Millionen US-Dollar (vier Millionen Euro). Warhol ist nicht nur in der Werbebranche beliebt, auch Designer und Labels wie Diane von Furstenberg und Pepe Jeans London nutzen die Werke des Künstlers in ihren Kollektionen.
So tragisch der Tod der Sängerin ist: Jetzt klingeln die Kassen. Seit Jahren konnten Houstons Labels Arista und RCA, die beide zu Sony Music gehören, nicht mehr viel Geld mit ihr verdienen. Ihre erfolgreiche Zeit war spätestens Ende der 1990er Jahre zu Ende. 2010 scheiterte der Comeback-Versuch von „The Voice“, wie sie von Fans genannt wurde, kläglich. Whitney Houston selbst soll zuletzt pleite gewesen sein, vermeldete vor einigen Wochen ein US-Sender. 170 Millionen Platten verkauft, aber das Millionen-Dollar-Vermögen: weg. Von Freunden habe sie sich 100-Dollar-Scheine geliehen, um über die Runden zu kommen. Ob sie Schulden hatte, ist nicht bekannt.
Hype um toten Jackson
Aber wenn, dann werden ihre Angehörigen diese schnell abbezahlen können. Das zeigt nicht zuletzt das Beispiel Michael Jackson. Mit den Songs des im Juni 2009 verstorbenen „King of Pop“ verdiente die Jackson-Familie posthum Millionen. Der Hype um den Sänger nahm nie gekannte Ausmaße an. „Mein Sohn Michael ist tot mehr wert als lebendig“, rutschte Vater Joe Jackson nach dem Ableben des Sohnes heraus. Nach dem Tod des 50-Jährigen waren seine CDs in vielen Geschäften ausverkauft. 30 Millionen Alben gingen allein 2009 über die Ladentheke. Der Film „This is it“ spielte weitere Dollar ein und selbst als Musical wurde Michael Jacksons Karriere vermarktet. In den nächsten Jahren will Sony noch reihenweise neue Alben veröffentlichen.













