IBM Deutschland: Konzern will 3000 Stellen streichen

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IBM-Logo.

von Michael Kroker

Die deutsche Landesgesellschaft des IT-Riesen IBM steht vor einem großen Stellenabbau: Nach Hochrechnungen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dürften in den kommenden zwei Jahren rund 3000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen – das wären 18 Prozent der 16.500 hiesigen IBM-Mitarbeiter. Eine Exklusivmeldung.

„2500 davon scheinen den Planungen zufolge bereits relativ fix zu sein“, sagte Bert Stach, bei Verdi zuständig für IBM und Mitglied des Aufsichtsrats von IBM Deutschland, der „WirtschaftsWoche“.

Jeweils 1000 bis 1200 Stellen sollen in der Beratungssparte Global Business Solutions sowie der Outsourcingsparte Global Technology Solutions wegfallen. Offenbar hat das IBM-Management den Europäischen Betriebsrat bereits über die Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Angesichts rückläufiger Umsätze schrumpft die Belegschaft von IBM seit Jahren. Auf Druck der Konzernzentrale in Armonk muss IBM Deutschland den Abbau jetzt verschärfen.

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Ob die Stellenstreichungen bei IBM Deutschland über freiwillige Regelungen oder betriebsbedingte Kündigungen erreicht werden soll, ist offen. Die Arbeitnehmervertreter befürchten Letzteres. Grund: Derzeit arbeitet IBM an der Schließung der Servicetochter IBM Deutschland Enterprise Application Solutions (EAS) – und hat dabei betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. „Die Schließung der IBM EAS könnte als Blaupause für die verschärften Personalmaßnahmen ab 2016 dienen“, sagt Verdi-Vertreter Stach.

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