IBM: In Deutschland drohen betriebsbedingte Kündigungen

exklusivIBM: In Deutschland drohen betriebsbedingte Kündigungen

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Firmenschild von IBM in Ehningen

von Michael Kroker

Martina Koederitz, Deutschland-Chefin des IT-Konzerns IBM, verschärft die Gangart beim Jobabbau.

Nach Jahren stetigen, aber weitgehend geräuschlosen Stellenkürzungen, droht sie nun bei der Tochtergesellschaft IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH mit Sitz in Ehningen mit betriebsbedingten Kündigungen. Das Unternehmen soll zum 31. August 2016 schließen. Die Maßnahme betrifft bis zu rund 120 Mitarbeiter; derzeit kämpft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi um die Beschäftigungssicherung. „Die Schließung der IBM EAS GmbH kann als Blaupause für weitere Personalmaßnahmen in Deutschland dienen, wenn die Vorgaben aus der Konzernzentrale in Armonk nicht erreicht werden“, fürchtet Bert Stach, zuständig bei Verdi für IBM und Mitglied des lokalen Aufsichtsrats. „IBM wird diesen Schritt so sozialverträglich wie möglich gestalten und gemeinsam mit dem Betriebsrat eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung suchen“, heißt es aus der Deutschland-Zentrale in Ehningen. Weitere Pläne wolle man nicht kommentieren. Nach Berechnungen der WirtschaftsWoche hat IBM seine Belegschaft in Deutschland zwischen 2007 und 2015 von fast 21 000 auf nunmehr rund 16 500 Beschäftigte reduziert – ein Minus von fast 22 Prozent.

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