IBM: IT-Konzern macht so wenig Umsatz wie seit 14 Jahren nicht

IBM: IT-Konzern macht so wenig Umsatz wie seit 14 Jahren nicht

, aktualisiert 19. April 2016, 08:09 Uhr
Bild vergrößern

IBM: Umsatz sinkt weiter.

Der Umbau des Computer-Urgesteins IBM trägt nur langsam Früchte. Das Geschäft in neuen Bereichen wächst - aber schwächelnde traditionelle Sparten halten den Riesen-Konzern zurück. Der Umsatzschwund ist nicht zu stoppen.

Der weltweit größte IT-Dienstleister IBM bekommt den Umsatzschwund nicht in den Griff. Die Erlöse sanken zu Jahresbeginn bereits das 16. Quartal in Folge, wie das US-Unternehmen am Montagabend nach US-Börsenschluss mitteilte. Mit 18,68 Milliarden Dollar erwirtschaftete IBM von Januar bis März 4,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist und damit so wenig wie seit 14 Jahren nicht.

Die Nachricht schickte die IBM-Aktien im nachbörslichen Handel auf Talfahrt. Sie verloren fünf Prozent an Wert, obwohl der Umsatz etwas höher ausfiel als Analysten erwartet hatten.

Anzeige

Auch der Konzernumbau zahlt sich bislang nicht aus. Der Technologie-Konzern will ähnlich wie seine Rivalen Oracle und Microsoft damit im Wandel der Branche Schritt halten. Der Konzern folgt damit dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen.

IBM, HP und Oracle So stemmen sich die IT-Riesen gegen den Niedergang

IBM, Hewlett-Packard und Oracle sind in die Krise geschlittert. Auf den drohenden Niedergang reagieren die IT-Dinos mit verschiedenen Konzepten und unterschiedlicher Härte.

Oracle-Chef Ellison Quelle: REUTERS

Unter Vorstandschefin Ginni Rometty trennt sich IBM daher seit längerem von weniger lukrativen Hardware-Sparten. Gewinnträchtigere Geschäfte wie Sicherheitssoftware und Cloud-Angebote zur Auslagerung von Computerdiensten ins Internet sollen dagegen ausgebaut werden. Der Cloud-Umsatz kletterte im Berichtsquartal zwar um 34 Prozent. Das reichte aber nicht aus, um die Rückgänge von gut vier beziehungsweise 22 Prozent bei Dienstleistungen und im Hardware-Geschäft auszugleichen. Konkurrenten wie SAP schlagen sich besser, auch wenn das Cloud-Geschäft nicht mehr so stürmisch wächst wie früher.

IBM machen zudem der starke Dollar und die Kundenzurückhaltung bei IT-Ausgaben zu schaffen. IBM erzielt mehr als die Hälfte seiner Gesamterlöse im Ausland. Der Nettogewinn sank auf 2,01 Milliarden Dollar von 2,33 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum.

Am Ausblick für das Gesamtjahr hielt IBM fest. Der Konzern peilt einen bereinigten Gewinn je Aktie von mindestens 13,50 Dollar an. Zu Jahresbeginn lag das Ergebnis bei 2,35 Dollar je Anteilsschein.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%