IBM vor Treffen mit Trump: Konzern plant 25.000 Neueinstellungen

IBM vor Treffen mit Trump: Konzern plant 25.000 Neueinstellungen

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IBM: Konzern plant 25.000 Neueinstellungen

Kurz vor einem Treffen zwischen dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump und Chefs von Tech-Konzernen hat das IT-Unternehmen IBM 25 000 Neueinstellungen angekündigt.

Vor einem Treffen mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump hat die Chefin der IT-Dienstleister IBM die Einstellung von 25.000 neuen Mitarbeitern in den USA angekündigt. "Wir haben immer tausende Stellen offen", schrieb Ginni Rometty in einem Gastbeitrag für die Zeitung "USA Today". Geplant seien 25.000 Neueinstellungen binnen vier Jahren.

Ein IBM-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern, ob gegen die Neueinstellungen Abgänge gegengerechnet werden müssten. Allerdings gehe er davon aus, dass die Zahl der IBM-Mitarbeiter in den USA im Jahr 2020 höher sein werde als derzeit. Der Sprecher wollte auch nicht sagen, wie viele Menschen IBM derzeit in den USA beschäftigt. Weltweit hat der Konzern 378.000 Mitarbeiter.

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Aus Mitteilungen von IBM an die Börsenaufsicht geht hervor, dass die Zahl der Mitarbeiter, für die IBM Altersvorsorge betreibt, von knapp 111.000 im Jahr 2010 auf 84.350 im vergangenen Jahr gesunken ist. Auf die Frage, warum IBM nach diesem Stellenabbau nun eine Aufstockung seiner US-Belegschaft plant, verwies der IBM-Sprecher auf den Beitrag Romettys in der Zeitung. Dort hatte sie geschrieben, der Konzern stelle ein, "weil sich die Arbeit entwickelt".

Silicon Valley Trump trifft sich mit Tech-Chefs

Das Verhältnis zwischen Donald Trump und dem Silicon Valley ist angespannt. Doch auch die Tech-Milliardäre können den neugewählten Präsidenten nicht ignorieren. Sie machen sich auf den Weg zu einem Treffen in New York.

Silicon Valley: Trump trifft sich mit Tech-Chefs Quelle: dpa

Trump trifft sich am Mittwoch mit mehreren Top-Managern der großen Technologie-Konzerne. Medienberichten zufolge sind unter anderem Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft, Intel, Oracle, Tesla und IBM eingeladen. Worüber gesprochen werden soll, blieb zunächst offen. Allgemein wird aber erwartet, dass Trump die Technologie-Konzerne härter anfasst als der scheidende Präsident Barack Obama. Bekannt ist auch, dass Trump das Thema Arbeitsplätze in den USA sehr wichtig ist.

Im Wahlkampf hatte er 25 Millionen neue Jobs binnen eines Jahrzehnts angekündigt. Anfang Dezember hatte Trump im Beisein des Chefs des japanischen Internet- und Mobilfunk-Konzerns SoftBank erklärt, dieser habe ihm gerade die Schaffung von 50.000 Jobs in den USA und US-Investments im Volumen von 50 Milliarden Dollar zugesagt.

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