Innogames: Hamburger Spieleschmiede feiert zehnten Geburtstag

Innogames: Hamburger Spieleschmiede feiert zehnten Geburtstag

, aktualisiert 23. Juni 2017, 17:25 Uhr
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Das browser-basierte Strategiespiel zählt zu den bekanntesten Werken aus dem Hamburger Haus.

Quelle:Handelsblatt Online

In Hamburg feiert Innogames aktuell seinen zehnten Geburtstag. Der Spieleentwickler zählt zu den ganz großen Namen in der deutschen Szene. Der Mehrheitseigner achtet unterdessen auf Ausgewogenheit.

HamburgDer Hamburger Spieleentwickler Innogames gehört mit inzwischen mehr als 400 Mitarbeitern aus 30 Nationen und einem Jahresumsatz von 130 Millionen Euro zu den Stars der Hamburger Games-Branche. Am Freitag feierte das Start-up seinen zehnten Geburtstag. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) überbrachte persönlich seine Glückwünsche. „Innogames wird heute zehn und trägt fast genauso lange dazu bei, dass Hamburg einer der wichtigsten deutschen Standorte der Games Industrie ist“, sagte Scholz.

Im Oktober hatte das Unternehmen, das mit Strategiespielen für Browser und Smartphones („Tribal Wars“) groß geworden ist, mit der Modern Times Group einen starken Partner ins Boot geholt. Das schwedische Medienunternehmen baute seine Beteiligung an dem Spieleentwickler inzwischen von 35 auf 51 Prozent aus. „Wichtig war uns dabei, dass beide Unternehmen gut zueinander passen“, sagte Mitgründer Hendrik Klindworth der dpa. MTG selbst werde sich selbst zurückhalten. „Innogames soll weiterhin ganz solide wachsen“, bestätigte Arnd Benninghoff, Manager der TV-Sendergruppe MTG.

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Um in der schwierigen Games-Branche zu bestehen, sei Balance besonders wichtig, sagte Klindworth. So habe das Unternehmen stets darauf geachtet, dass das Verhältnis der Arbeit an bestehenden und neuen Titeln ausgewogen sei. „Wir haben uns auch bewusst Grenzen im Mitarbeiter-Wachstum gesetzt.“ Das sei oftmals nicht ganz leicht gewesen. Das ebenfalls in Hamburg ansässige Unternehmen Goodgames etwa hatte seit vergangenem Jahr die Belegschaft von erst 1100 auf rund 350 Mitarbeiter reduzieren müssen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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