Intel: Stabilisierung des PC-Markts verhilft zu Umsatzsprung

Intel: Stabilisierung des PC-Markts verhilft zu Umsatzsprung

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Intel: Stabilisierung des PC-Markts verhilft zu Umsatzsprung

Deutliche Anstiege bei Erlösen und Gewinn, doch den Börsianern gefallen die Quartalszahlen des Chipherstellers Intel trotzdem nicht. Grund ist die Umsatzprognose, die unter den Erwartungen liegt.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel macht dank einer Stabilisierung des PC-Marktes wieder bessere Geschäfte. Auch die Sparte für Cloud-Technologie und Datenzentren habe im dritten Quartal zu Gewinn- und Umsatzzahlen über den Erwartungen beigetragen, teilte der US-Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mit. Die Anleger zeigten sich allerdings vom Ausblick des neu ausgerichteten Unternehmens für das laufende vierte Quartal enttäuscht, die Aktie verlor nachbörslich mehr als fünf Prozent. Intel teilte mit, im vierten Quartal werde mit einem Umsatz von 15,7 Milliarden Dollar gerechnet - plus/minus 500 Millionen Dollar. Das sei unter dem durchschnittlichen saisonbedingten Zuwachs, sagte Vorstandsmitglied Stacy Smith in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 15,86 Milliarden Dollar im vierten Quartal kalkuliert.

Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 9,1 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Experten hatten 15,6 Milliarden erwartet. Der Nettogewinn legte auf 3,4 nach 3,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zu. Ohne Sonderposten betrug der Gewinn je Aktie 80 Cent, sieben Cent mehr als von Experten vorhergesagt. Im September hatte Intel seine Prognose für das dritte Quartal erstmals seit mehr als zwei Jahren angehoben und einen Umsatz zwischen 15,3 und 15,9 Milliarden Dollar ins Visier genommen. Zuvor war nur eine Spanne zwischen 14,4 und 15,4 Milliarden Dollar angepeilt worden. Das habe die Erwartungen der Anleger steigen lassen, sagte Kevin Cassidy, Analyst bei Stifel Nicolaus. Dem Forschungsunternehmen IDC zufolge schrumpfte der weltweite PC-Markt im dritten Quartal um 3,9 Prozent und damit weniger stark als erwartet.

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Intel hatte den Trend zu Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets verschlafen und musste zuletzt Einbußen in seinem Stammgeschäft mit Halbleitern für PCs hinnehmen. Nach einer strategischen Neuausrichtung konzentriert sich der Technologieriese aus dem kalifornischen Santa Clara nun auf Chips für Rechenzentren und für am Körper tragbare Kleingeräte.

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