Internet-Netzwerk: Facebook kauft Firma für Spracherkennungs-Technologie

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Internet-Netzwerk: Facebook kauft Firma für Spracherkennungs-Technologie

Das Facebook-Universum wächst weiter: Das Unternehmen kauft ein Start-up, das eine Spracherkennungssoftware entwickelt hat - und das nicht nur für Smartphones und Tablets.

Facebook setzt seine Einkaufstour fort und übernimmt ein Unternehmen für Spracherkennungs-Software. Die im kalifornischen Palo Alto ansässige Firma wit.ai sei am Montag gekauft worden, teilte Facebook mit, ohne den Preis zu nennen. Das vor 18 Monaten gegründete Start-up hat eine Technologie entwickelt, die eine Spracherkennung für Smartphones und Tablets, aber etwa auch etwa für Internet-gesteuerte Haushaltsgeräte liefert. Die Software kann wit.ai zufolge gesprochene Sprache sowie geschriebene Texte in "natürlicher Sprache" erkennen.

Facebook in Zahlen

  • Transparenz dank Börsengang

    Facebook war lange verschwiegen, wenn es um die Geschäftszahlen ging. Das hat sich mit dem Börsengang im Mai 2012 geändert – nun muss das Unternehmen die Börsianer genau informieren. Die Dokumente offenbaren zudem einen Blick in die ersten Jahre des Sozialen Netzwerks. Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick.

  • Schon früh profitabel

    In den ersten Jahren verlor Facebook zwar Geld – wie fast alle Startups. Doch schon 2009 erreichte das Unternehmen mit einem Gewinn von 229 Millionen Dollar die schwarzen Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr machte Facebook 7,9 Milliarden Dollar Umsatz aus Werbung und Online-Spielen und verdienten 1,5 Milliarden Dollar Gewinn. Damit hängt das Netzwerk Internet-Urgesteine wie AOL und Yahoo längst ab.

  • Werbung als wichtigste Geldquelle

    Facebook macht sein Geld vor allem mit Werbung. Zuletzt lag der Anteil bei rund 90 Prozent. Der Rest resultiert vor allem daraus, dass Facebook an den Einnahmen aus Online-Spielen beteiligt wird. Im ersten Quartal 2014 schnellte der Umsatz um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar hoch, der Gewinn verdreifachte sich auf 642 Millionen Dollar.

  • Beispielloses Wachstum

    Facebook hat ein beispielloses Wachstum hinter sich: Binnen zehn Jahren ist die Zahl der aktiven Nutzer auf 1,28 Milliarden gewachsen, das entspricht grob der Hälfte der globalen Internet-Population.

  • Zuckerberg hat die Kontrolle

    Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg hat Facebook auch nach dem Börsengang fest im Griff. Er hält Aktien der Klasse B, die zehn Stimmen haben, während Anleger beim Börsengang nur A-Klasse-Aktien mit einer Stimme bekommen haben.

  • Dominant in aller Welt

    Fast die ganze Welt ist blau: In beinahe allen Ländern ist Facebook das größte Soziale Netzwerk – nennenswerte Ausnahmen sind Russland und China, wo lokale Unternehmen dominieren.

  • Keine Chance für StudiVZ

    Auch wenn StudiVZ lange vorne lag, ist Facebook in Deutschland inzwischen die unangefochtene Nummer 1. Nach jüngsten Schätzungen des Portals allfacebook.com hat Facebook hierzulande 27 Millionen aktive Mitglieder.

Ein Facebook-Sprecher wollte keine Angaben zu den Plänen mit dem Neuerwerb machen. Von Technologien für Spracherkennung ähnlich der Apple -Software Siri verspricht sich die Internet-Branche neue Möglichkeiten etwa im zukunftsträchtigen Markt mit vernetzten Hausgeräten.

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Das weltgrößte Internet-Netzwerk Facebook hatte zuletzt unter anderem mit dem Kauf von Oculus sein Interesse für Unternehmen jenseits des klassischen PC-, Smartphone- und Tablet-Bereichs unterstrichen. Oculus stellt Datenbrillen her, mit denen Nutzer bei Computerspielen in eine virtuelle Welt eintauchen können. Facebook hatte sich das Start-up zwei Milliarden Dollar kosten lassen. Die wit.ai-Übernahme dürfte Insidern zufolge billiger gewesen sein.

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