iPhone & Co.: Apple bietet kostenloses Recycling aller Produkte an

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iPhone & Co.: Apple bietet kostenloses Recycling aller Produkte an

, aktualisiert 22. April 2014, 12:27 Uhr

Jedes Jahr ein neues Handy - und dann ab in die Schublade mit dem Vorgängermodell? Apple bietet nun eine andere Lösung. Der US-Riese will sein Umweltimage aufbessern.

Apple gibt sich grün: Der US-Konzern wirbt jetzt mit dem kostenlosen Recycling aller seiner iPhones, iPads, Computer und sonstigen Produkte. Zudem sollen sämtliche Apple-Läden, Büros und Datenzentren bald nur noch mit erneuerbaren Energien versorgt werden, um die Umweltbilanz der Produkte und Internetangebote zu verbessern. Dies teilte der Computerhersteller pünktlich zum Earth Day am (heutigen) Dienstag auf einer speziellen neuen Internetseite mit.

Bislang verteilte Apple in einigen seiner 420 Läden weltweit Gutscheine, wenn iPhones und iPods in gutem Zustand zurückgegeben wurden. Jetzt sollen in allen Läden sämtliche Apple-Produkte kostenlos zurückgenommen werden. Es geht um riesige Mengen: Apple hat in den vergangenen sieben Jahren mehr als eine Milliarde iPhones, iPods, iPads und Mac-Computer verkauft.

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Fakten zum iPhone5S-Verkaufsstart

  • Wo bekomme ich das Gerät?

    Das neue iPhone 5S und die günstiger Variante 5C sind ab dem 20. September in den Apple-Shops in den USA, Deutschland und sieben weiteren Ländern zu bekommen. Außerdem können sie über Apples Online-Store bestellt werden.

  • Wird es pünktlich geliefert?

    Während Apple die Nachfrage nach dem iPhone 5C offenbar nahezu stillen kann, könnte es bei dem iPhone 5S knapp werden. Laut Insider-Informationen deutet sich an, dass es zu Lieferschwierigkeiten kommen könnte. Da Apple damit rechnet, das vor allem das silberfarbene Gerät am häufigsten nachgefragt wird, wurde es mit 75 Prozent am häufigsten ausgeliefert. Der Rest fällt auch das weiße und die goldene Modell.

    Wann die Geräte genau ausgeliefert werden, ist bisher nicht klar.

  • Was kosten die Geräte?

    Das iPhone 5S wird mit 64 GB-Speicher 899 Euro kosten, für die 32-GB-Variante werden 799 Euro fällig. Das Modell mit 16 BG wird 699 Euro kosten.

    Das iPhone 5C wird 699 Euro bei 32 GB kosten. Bei 16 GB werden 599 Euro fällig.

    Bei Vertragsabschluss variieren die Preise je nach Anbieter.

  • Günstiger im Ausland?

    In Europa wird es die neuen Apple-Handys zunächst nur in drei Ländern geben: Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Am günstigsten sind die Geräte auf der Insel. Die Briten zahlen umgerechnet 557 statt 599 Euro. Noch günstiger sind die Apple-Handys in Singapur (503 Euro) und Kanada (436). Wer sich von dort ein Gerät mitbringt, muss beim Zoll Einfuhrumsatzsteuer zahlen, da die Länder nicht nur EU gehören. Bei einem Warenwert von unter 700 Euro liegt diese bei 17,5 Prozent.

Die elektronischen Geräte gelten wegen ihrer Bestandteile einerseits als zu schädlich für einfache Entsorgung, andererseits enthalten sie teils sehr wertvolle Materialien, die verwertet werden können. Entscheidend für die Umweltauswirkungen ist auch der wachsende Stromverbrauch: Technologieprodukte und -dienstleistungen verursachen inzwischen rund zwei Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit und damit in etwa so viel wie die Luftfahrtindustrie, wie die Umweltorganisation Greenpeace vorrechnet. Wichtige Stromfresser sind dabei die Rechenzentren.

Apple, in der Vergangenheit unter anderem wegen nicht auswechselbarer Akkus und kurzer Haltbarkeit seiner Produkte unter Druck, versucht nun gegenzusteuern. „Die Firma will unsere Innovationskraft und unsere Expertise nutzen, um den Planeten sicherer und die Umwelt besser zu machen“, erklärte Lisa Jackson, Vizepräsidentin für Umweltinitiativen bei Apple. Auch Apple-Chef Tim Cook meldete sich auf der Webseite mit einem Videobeitrag zu Wort: „Für uns ist Verbesserung ein Naturgesetz“, heißt es darin.

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Greenpeace gibt Apple bereits gute Noten für die Umstellung seiner Stromversorgung. In einem kürzlich veröffentlichten Vergleich von 19 Unternehmen bewertete die Umweltgruppe den Computerkonzern als „innovativsten und aggressivsten bei der Umsetzung des Ziels, seinen Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren zu beziehen“. Der Konzern hat den Anteil von Ökostrom in seinen Büros nach eigenen Angaben von 35 Prozent im Jahr 2010 auf jetzt 94 Prozent gesteigert.

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