Iran, Kuba und Sudan: PayPal zahlt wegen Sanktionsverstößen

Iran, Kuba und Sudan: PayPal zahlt wegen Sanktionsverstößen

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PayPal hat gegen US-Sanktionen verstoßen – und muss dafür zahlen

Der Online-Bezahldienst PayPal hat eingeräumt, Zahlungen in den Iran, Kuba und Sudan nicht ausreichend geprüft zu haben – obwohl das sanktioniert ist. Dafür muss PayPal jetzt Millionen zahlen.

Wegen der Zulassung fragwürdiger Transaktionen hat sich PayPal zu einer Vergleichszahlung von 7,7 Millionen Dollar bereiterklärt. Die dem US-Finanzministerium unterstehende Exportkontrollbehörde OFAC gab die Einigung am Mittwoch bekannt. Ermittler der Behörde hatten PayPal mangelhafte Prüfung von Transaktionen von Personen vorgeworfen, die unter Sanktionen gegen den Iran, Kuba und Sudan fallen. Die Verstöße seien über mehrere Jahre hinweg bis 2013 erfolgt.

OFAC erklärte zudem, PayPal habe Transaktionen im Umfang von rund 7.090 Dollar eines Kunden bearbeitet, der auf einer Liste des US-Außenministeriums als mutmaßlicher Förderer der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen auftaucht. Trotz roter Flaggen auf dem PayPal-eigenen Prüfungssystem seien die Transaktionen von Oktober 2009 bis April 2013 weitergelaufen.

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Bezahlen per PayPal

  • Seit wann ist das Bezahlen mit Paypal in Deutschland möglich?

    Das Bezahlen mit Paypal ist seit 2004 in Deutschland möglich.

  • Was kostet die Zahlung per Paypal?

    Die Anmeldung bei Paypal ist für den Kunden kostenlos. Die Gebühren für den Einkauf trägt in der Regel der Verkäufer. Laut EHI Payment Studie verlangen 19 Prozent der Händler im Jahr 2014 für diese Bezahlmethode einen Preisaufschlag. Gebühren können auch für Zahlung in Fremdwährung anfallen: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full?locale.x=de_DE#8

  • Wie viele Kunden sind in Deutschland registriert?

    In Deutschland liegt die Zahl der aktiven Kunden bei 15 Millionen. Weltweit gibt es 148 Millionen aktive Kundenkonten. Weltweit gibt es 148 Millionen aktive Kundenkonten.

  • Wie viele Online-Händler bieten das Zahlungsverfahren an?

    In Deutschland bieten 50.000 Online-Händler Paypal als Bezahloption an. Laut einer Studie von EHI bieten 82 Prozent der Top 1.000 Online-Händler ihren Kunden das Bezahlen per Paypal an.

  • Details zum Nutzungsverhalten?

    Eine Auswertung nach Produkten nimmt Paypal nicht vor. Auch zu den durchschnittlich per Paypal bezahlten Warenwerten gibt es keine Angaben.

PayPal erklärte in einer Reaktion, man habe die Kontrollbehörde freiwillig über fragwürdige Zahlungen informiert. Zudem habe der Konzern Schritte zur Compliance-Verbesserung eingeleitet. Dazu gehöre eine Prüfung von Online-Zahlungen in Echtzeit.

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