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18.07.2012

IT-Größen: Die wichtigsten IT-Persönlichkeiten

Marissa Mayer soll Yahoo aus der Krise führen. Sie gehört zu einer Riege von charismatischen IT-Führungspersönlichkeiten. Welche bekannten und weniger bekannten Computergenies und Manager die IT-Welt verändert haben.

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Loyale Strategin: Sheryl SandbergAnfang 2008 begann Sheryl Sandberg damit, das noch wenig bekannte Social Network Facebook auf Profitabilität zu trimmen. Sie und Gründer Mark Zuckerberg bauten den Anzeigenvertrieb auf und ernteten bald die Früchte ihrer Arbeit: 2010 warf Facebook erstmals Gewinn ab, 2012 erfolgte der Börsengang. Ende Juni zog die Managerin, die 2011 mit allen Boni und Aktienoptionen über 30 Millionen Dollar verdiente, als erste Frau in den Verwaltungsrat von Facebook ein. Von einer Vorzeige- oder Alibifrau kann dabei allerdings keine Rede sein. Trotz ihres guten Verhältnisses zu dem als schwierig geltenden Mark Zuckerberg ist sie es gewohnt, ihre Standpunkte selbstbewusst zu vertreten. 2012 wurde sie in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen des "Time Magazins" aufgenommen. Ob sie bei Facebook bleiben wird, ist ungewiss. Die Mehrheitsverhältnisse verschaffen Mark Zuckerberg das Recht, über alles und jeden allein zu bestimmen. Und jemanden wie Sheryl Sandberg kann man nicht ewig als Nummer zwei halten, ahnt auch der Facebook-Gründer: "Wenn sie wollte, könnte sie bei jedem Unternehmen Chef werden." Text: Axel Postinett Quelle: dapd
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Loyale Strategin: Sheryl Sandberg

Anfang 2008 begann Sheryl Sandberg damit, das noch wenig bekannte Social Network Facebook auf Profitabilität zu trimmen. Sie und Gründer Mark Zuckerberg bauten den Anzeigenvertrieb auf und ernteten bald die Früchte ihrer Arbeit: 2010 warf Facebook erstmals Gewinn ab, 2012 erfolgte der Börsengang. Ende Juni zog die Managerin, die 2011 mit allen Boni und Aktienoptionen über 30 Millionen Dollar verdiente, als erste Frau in den Verwaltungsrat von Facebook ein. Von einer Vorzeige- oder Alibifrau kann dabei allerdings keine Rede sein. Trotz ihres guten Verhältnisses zu dem als schwierig geltenden Mark Zuckerberg ist sie es gewohnt, ihre Standpunkte selbstbewusst zu vertreten. 2012 wurde sie in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen des "Time Magazins" aufgenommen.

Ob sie bei Facebook bleiben wird, ist ungewiss. Die Mehrheitsverhältnisse verschaffen Mark Zuckerberg das Recht, über alles und jeden allein zu bestimmen. Und jemanden wie Sheryl Sandberg kann man nicht ewig als Nummer zwei halten, ahnt auch der Facebook-Gründer: "Wenn sie wollte, könnte sie bei jedem Unternehmen Chef werden."

Text: Axel Postinett

Bild: dapd
von Stephan Dörner Quelle: Handelsblatt OnlineBild: 10 von 19
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