Der Nerd: Steve Wozniak
War Steve Jobs das Gesicht von Apple, so war Wozniak in der Anfangszeit Hand und Hirn der Garagenfirma. Der zurückhaltende, hochbegabte Ingenieur gilt als Genie. Schon mit 13 entwickelte er einen Taschenrechner, ein IQ-Test von damals bescheinigte ihm einen Intelligenzquotienten von über 200 – schon ab Werten von über 130 gelten Menschen als hochbegabt.
1976 gründete Wozniak gemeinsam mit seinem Schulfreund Steve Jobs Apple. In seiner Biografie „iWoz“ beschreibt er seine Jugend als Außenseiter – ein Prototyp des „Computernerds“. Seinen Job als Ingenieur bei Hewlett-Packard gab er erst auf, als Jobs ihm zusicherte, nie Manager werden zu müssen.
Wozniak bereitete der Erfolg von Apple eher Unbehagen. Einen Teil seiner Aktien verkaufte deutlich unter Wert an Mitarbeiter des Unternehmens, die er am Erfolg teilhaben lassen wollte. Jobs zeigte dafür kein Verständnis. Nach einem Flugzeugsabsturz 1981 ließ er die damals aufstrebende Firma Apple hinter sich und widmete sich unter anderem der Organisation von Open-Air-Konzerten, bei denen er mehr als 20 Millionen Dollar verlor. Nach einem kurzen Intermezzo als einfacher Ingenieur bei Apple, kehrte er 1985 dem Konzern endgültig den Rücken. Allerdings erhält er bis heute rund 10.000 Dollar Gehalt im Jahr von Apple. Beruflich setzt er inzwischen aber ganz andere Prioritäten: Seit 1988 unterrichtet er Kinder in Informatik.