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Kabelnetzbetreiber: Unitymedia Kabel BW weitet Verlust aus

Quelle: Handelsblatt Online

Das Jahr beginnt nicht vielversprechend für den Kabelnetzbetreiber. Durch mehrere Belastungen hat sich der Verlust nochmal drastisch erhöht. Mit den Umsätzen hingegen ging es für das Unternehmen aufwärts.

Eine Filiale des Kabelnetzbetreibers Unitymedia. Quelle: dpa
Eine Filiale des Kabelnetzbetreibers Unitymedia. Quelle: dpa

FrankfurtDer Kabelnetzbetreiber Unitymedia Kabel BW ist im Auftaktquartal wegen hoher Refinanzierungskosten und Abschreibungen noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust habe sich im ersten Quartal binnen Jahresfrist auf 72,1 Millionen Euro annähernd vervierfacht, teilte die Tochter des amerikanischen Kabelnetzriesen Liberty Global am Dienstag in Köln mit.

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Das Unternehmen war aus der Zusammenlegung der beiden Liberty-Global-Gesellschaften Unitymedia und Kabel BW enstanden. Unitymedia Kabel BW versorgt Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg mit Fernseh-, Internet- und Telefon-Angeboten.

Das operative Ergebnis entwickelte sich weiter positiv. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nahm im Auftaktquartal um zehn Prozent auf 275 Milllionen Euro zu. Dabei profitierte das Unternehmen auch von Einsparungen im Zuge der Zusammenfügung von Unitymedia und Kabel BW.

Seine Umsätze baute der Kabelnetzbetreiber um neun Prozent auf 469 Millionen Euro aus. Unitymedia Kabel BW gewann von Januar bis März 168.900 neue Abonnenten. Das Unternehmen besitzt etwa 7,1 Millionen Kunden.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 25.05.2013, 22:51 Uhrkenilej

    Es wird auch in Zukunft nicht mehr vielversprechender für den Kabelnetzbetreiber. Vergütungen der Dienstleister (welche die Kunden anschließen) auf auf Hartz4-Niveau, nur das Billigste und nicht mehr wie unbedingt nötig investieren. Es gibt wohl kaum einen größeren Sauladen. Kabel Deutschland hat nur etwa eine Million mehr Kunden. Dennoch stossen hier in Punkto Service, Qualität und Vergütung WELTEN aufeinander.

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