Kleinanzeigenbörse: Telekom macht mit Scout24 noch einmal Kasse

Kleinanzeigenbörse: Telekom macht mit Scout24 noch einmal Kasse

, aktualisiert 21. Juni 2017, 09:59 Uhr
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Das Bonner Unternehmen platzierte 10 Millionen Aktien für je 32, 20 Euro.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Deutsche Telekom hat die letzten ihrer direkt gehaltenen Anteile an der Kleinanzeigenbörse Scout24 verkauft. Dadurch nimmt der Bonner Konzern noch einmal 321 Millionen Euro ein.

Bonn/LondonDie Deutsche Telekom hat mit der Kleinanzeigenbörse Scout24 noch einmal Kasse gemacht. Der Bonner Konzern erlöste 321 Millionen Euro mit dem Verkauf seiner letzten direkt gehaltenen Anteile an dem Münchener Unternehmen, wie die Telekom am Mittwoch mitteilte. Sie hatte nach dem Börsengang von Scout24 im Herbst 2015 schon zweimal Aktien auf den Markt geworfen und ihren Anteil damit bis auf 9,3 Prozent abgebaut.

Insgesamt hat das Engagement bei dem Internet-Portal dem Telekommunikations-Riesen damit rund 2,35 Milliarden Euro gebracht. Ende 2013 hatte die Telekom 70 Prozent für rund 1,5 Milliarden Euro an den US- Finanzinvestor Hellman & Friedman verkauft, der Scout24 vor zwei Jahren an die Börse brachte.

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Die Investmentbanken Barclays und Morgan Stanley brachten insgesamt 10,3 Millionen Scout24-Aktien über Nacht zu einem Preis von 32,20 Euro je Titel bei institutionellen Investoren unter. Der Abschlag von sechs Prozent zum Schlusskurs vom Dienstag ist für derartige Platzierungen relativ hoch. Am Mittwoch eröffneten Scout24 bei 32,61 Euro. An dem Über-Nacht-Verkauf beteiligten sich auch einige Manager von Scout24, die Aktien für insgesamt 9,2 Millionen Euro anboten. Vorstandschef Greg Ellis und Finanzvorstand Christian Gisy waren nicht darunter.

Insgesamt wechseln damit 9,6 Prozent des Grundkapitals von Scout24 („AutoScout24“ und „ImmobilienScout“) den Besitzer. Der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman ist mit knapp 23 Prozent nun der einzige Großaktionär. Die Telekom hält nun noch wenige Scout24-Aktien über eine gemeinsame Holding mit dem US-Investor.

Quelle:  Handelsblatt Online
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