Konzern muss sich neu erfinden: Microsoft braucht jemanden wie Steve Jobs

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Konzern muss sich neu erfinden: Microsoft braucht jemanden wie Steve Jobs

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Microsoft-Chef Steve Ballmer wird in den kommenden zwölf Monaten von seinem Amt zurücktreten.

Unternehmens-Chef Steve Ballmer hat seinen Rückzug angekündigt. Etliche potentielle Nachfolger werden bereits gehandelt. Wer auch immer das Ruder übernimmt, steht vor der Mammutaufgabe, den Konzern komplett neu auszurichten.

Zwölf Monate bleiben Microsoft, dann muss ein Nachfolger für den amtierenden Chef Steve Ballmer gefunden sein. Ballmer hatte am vergangenen Freitag seinen Rücktritt verkündet. Als Grund gab der Freund und Vertraute Bill Gates an, dass das Unternehmen bei seinem Wandel hin zu einem Service-Unternehmen Kontinuität benötige. Ballmer hingegen will bald in den Ruhestand gehen.

Für die Suche bildete das Unternehmen bereits einen Sonderausschuss des Verwaltungsrates unter anderem mit dem Firmengründer Gates. Zudem wurde ein auf Führungskräfte spezialisierter Personaldienstleister eingeschaltet. Details zur Suche sind bisher kaum bekannt. Ballmer sagte lediglich, dass bereits vor einigen Jahren beschlossen worden sei, dass er sich gelegentlich mit potenziellen Nachfolgekandidaten treffen werde. Er habe dem Verwaltungsrat über diese Gespräche berichtet. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg gab es Überlegungen über eine Nachfolgeregelung bereits seit 2010. Dennoch gelang es Microsoft nicht, gleich zur Rücktrittsankündigung Ballmers einen neuen Chef zu präsentieren.

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Laut Microsoft wolle man nun bei der laufenden Suche sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigen. Die Spekulationen kochen hoch, wer nun das Ruder übernehmen soll. Als mögliche Kandidaten werden bereits etliche Namen gehandelt: Darunter Sheryl Sandberg, die beim Online-Netzwerk Facebook das operative Geschäft verantwortet, der Chef der Online-Videothek Netflix, Reed Hastings, sowie der frühere Apple-Manager Scott Forstall, der bis zu seinem Abgang für das iPhone-Betriebssystem iOS zuständig war. Auch Ebay-Chef John Donahoe könnte ein Kandidat sein.

Als ein möglicher interner Anwärter gilt Tony Bates, der mit dem Kauf des Internet-Telefoniedienstes Skype zu Microsoft gekommen war. Zugleich hatten mehrere „Kronprinzen“ wie der Windows-Chef Steven Sinofsky Microsoft verlassen.

Eine Rückkehr von Gründer Bill Gates an die Spitze dürfte ausgeschlossen sein, weil er sich seit Jahren vor allem um Wohltätigkeit und um den Kampf gegen Krankheiten kümmert. Dennoch würden nicht wenige eine Rückkehr Gates an die Unternehmensspitze in dieser kritischen Phase begrüßen.

Als Rückkehrer könnte auch Googles Vize-Chef Vic Gundotra gefeiert werden. An der Seite von Marissa Mayer war er für die Social-Network-Sparte bei Google verantwortlich. Vorher betreute Gundotra die Software-Entwicklung bei Microsoft und warb vor allem junge Talente an. Experten glauben, er könne den nötigen frischen Wind in das Unternehmen bringen und dabei viel Microsofterfahrung mitbringen.

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