Magazinbericht: Samsung lässt Kinder für sich arbeiten

Magazinbericht: Samsung lässt Kinder für sich arbeiten

Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung setzt in einigen seiner chinesischen Fabriken einem Magazinbericht zufolge angeblich Kinder ein. In drei der untersuchten Fabriken soll demnach sogar Kinderarbeit weit verbreitet sein.

Der "Spiegel" berichtet unter Berufung auf einen Report der in New York ansässigen Nichtregierungsorganisation China Labor Watch über diverse Missstände in sechs firmeneigenen Samsung-Fabriken in China. Die teils unter 16 Jahre alten Schüler würden dabei angeblich von den Lehrern zur Fabrikarbeit gezwungen, weil sie sonst kein Abschlusszeugnis erhielten. Die Verträge würden dabei direkt zwischen Schule und Fabrikbetreibern ausgehandelt, die Schulen bekämen im Gegenzug Geld, stellt der Bericht der Organisation fest.

IFA Samsung will mit Tablets glänzen

Das Weihnachtsgeschäft für Tablet-Computer wird dieses Jahr besonders hart umkämpft sein. Samsung rüstet im Wettstreit mit Apple auf und zeigt auf der Funkausstellung in Berlin Tablet-Computer der nächsten Generation.

JK Shin, bei Samsung für IT und Mobile Kommunikation zuständig, stellt in Berlin das neue Samsung Galaxy Note II vor - eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Quelle: Reuters

Das Papier soll Mitte der Woche veröffentlicht werden und liegt dem "Spiegel" nach eigenen Angaben exklusiv vor. Die Organisation prangert dem Magazin zufolge auch noch weitere Missstände an, darunter "gefährliche Arbeitsbedingungen", "ungültige Arbeitsverträge" und zu viele Überstunden. Samsung teilte dem Magazin am Freitag auf Anfrage mit: "Wir haben Kenntnis von dem Bericht von China Labor Watch und analysieren die Situation vollständig."

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Dessen ungeachtet erfreut sich der Handyhersteller in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Im Juni erreichten die Südkoreaner mit ihren Galaxy-Handys einen Rekord-Verkaufsanteil von 53 Prozent, wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf Daten der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung berichtete. Damit entschied sich in dem Monat jeder zweite Smartphone-Käufer für ein Galaxy-Modell. Im Februar waren es noch 37 Prozent. US-Rivale und iPhone-Hersteller Apple fiel im selben Zeitraum auf 16 Prozent von 22 Prozent zurück, wie es in dem Bericht weiter hieß. Dies könne aber dem Magazin zufolge auch daran gelegen haben, dass viele Apple-Fans auf das neue iPhone 5 warteten. Der finnische Konzern Nokia verlor auf vier von neun Prozent.

Derweilen gewinnt Apple im Patentstreit zunehmend die Oberhand. Vorige Woche hatte ein Gericht im kalifornischen San Jose – nur wenige Kilometer vom Apple-Hauptsitz entfernt – die Verletzung von Apple-Patenten befunden und den Amerikanern Schadensersatz in Höhe von rund einer Milliarde Dollar zugesprochen. Am Freitag wies ein japanisches Gericht wiederum eine Klage des iPhone-Herstellers gegen den Galaxy-Produzenten ab. Der zuständige Tokioter Richter lehnte die Argumentation von Apple als unzutreffend ab, Samsung habe mit seinen Produkten ein Apple-Patent zur Daten-Synchronisierung auf Mobilgeräten und Computern verletzt.

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