Medienberichte: HP will angeblich massiv Stellen streichen

Medienberichte: HP will angeblich massiv Stellen streichen

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Einige Mitarbeiter des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) dürften sich bald um ihre Jobs Sorgen machen: Laut Medienberichten prüft der Konzern die Entlassung von bis zu 30.000 Mitarbeitern.

Quelle:dapd

Der US- Computerkonzern Hewlett-Packard denkt darüber nach, bis zu 30.000 Mitarbeiter zu entlassen, melden Medien. Damit soll HP finanziell wieder auf die sichere Bahn kommen.

Der amerikanische Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) prüft Medienberichten zufolge die Entlassung von bis zu 30.000 Mitarbeitern. Das würde fast zehn Prozent der Mitarbeiter betreffen. Weltweit beschäftigt der Konzern aus Kalifornien 320.000 Mitarbeiter.

Während die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, das Unternehmen denke über den Abbau von 25.000 Jobs nach, schätzte der Technologie-Blog "All Things D", dass bis zu 30.000 Beschäftigte betroffen sein könnten. Beide beriefen sich auf nicht näher bezeichnete Personen aus dem Umfeld des Unternehmens.

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Offenbar will der Konzern auf diesem Weg versuchen, den Rückgang bei der PC-Nachfrage auszugleichen, da sich immer mehr potenzielle Kunden für den Kauf von Smartphones und Tablet-Computern entscheiden.

Umsatzrückgang von vier Prozent erwartet

HP wollte sich am Donnerstag nicht zu den Medienberichten äußern. Der Konzern könnte den Stellenabbau am kommenden Mittwoch bei der Bilanzvorlage bekannt geben.

Analysten rechnen mit einem Umsatzrückgang von vier Prozent auf 122 Milliarden Dollar (knapp 96 Milliarden Euro). Einem Analysten von ISI Group zufolge würde der weltgrößte Hersteller von PCs und Druckern bei einem Abbau von mindestens 18.000 Stellen mehr als eine Milliarde Dollar einsparen.

Sollte das Unternehmen tatsächlich die Mitarbeiterzahl reduzieren, wäre das die drastischste Maßnahme seit Meg Whitman im September vergangenen Jahres das Ruder bei HP von Léo Apotheker übernahm.

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Whitman hatte gegenüber Analysten geäußert, sie habe ein derartiges Chaos geerbt, dass es Jahre brauchen werde, bis der Konzern sich wieder erhole.

Sie wirft insbesondere Mark Hurd, der bis August 2010 Vorstandsvorsitzender war, vor, dass dieser starke Einschnitte bei dem Budget für Forschung und Entwicklung vorgenommen habe.

Sie deutete an, dass sie Kosten an anderer Stelle reduzieren werde, um wieder mehr Geld in die Weiterentwicklung investieren zu können.

Quelle:  dapd
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