Microsoft in der Kritik: Acer-Chef: Windows 8 ist zu kompliziert

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Acer-Tablet mit Windows 8 und Tastatur

von Sebastian Matthes

Der Chef des Computerherstellers Acer, Jim Wong, kritisiert das neue Betriebssystem Windows 8 als zu erklärungsbedürftig.

„Ich glaube, Windows 8 ist zu kompliziert. Die Menschen verstehen das System nicht. Dabei müssen wir ihnen nun helfen“, sagte Wong der WirtschaftsWoche. Acer wolle deshalb sogenannte Experience-Center, die das Unternehmen bereits in einigen westeuropäischen Ländern und in Australien betreibt, bald auch „im Rest Europas, in China und Singapur“ eröffnen, um Kunden das neue Betriebssystem zu erläutern.
Windows 8 sei ein Grund für die schwachen Absatzzahlen im Laptop-Markt, die Wong als „enttäuschend“ bezeichnet.

„Nach dem Launch im Oktober ist der Markt für Computer weiter geschrumpft. Zwar langsamer als in den Monaten zuvor, aber die Hoffnung auf Wachstum hat sich nicht erfüllt. Das gilt auch für die Acer-Zahlen: Allerdings wachse der Marktanteil, weil das Unternehmen in einem schrumpfenden Gesamtmarkt zumindest stagnierende Verkäufe erziele. In Deutschland liege der Acer-Marktanteil bei Laptops derzeit bei rund 15 Prozent.

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Sorge bereitet Wong, dass der Patentkrieg zwischen Google, Samsung und Apple die Innovationskraft der Branche beeinträchtigt. „Das Patentrecht wird viel zu sehr als Waffe gegen Wettbewerber eingesetzt. Das kostet viel Geld und behindert den Wettbewerb. Vor allem für kleine Unternehmen ist es gefährlich. Die haben kein Geld, um zu kämpfen, und schrecken möglicherweise vor Innovationen zurück.“

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