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exklusivMicrosoft in der Kritik: Acer-Chef: Windows 8 ist zu kompliziert

von Sebastian Matthes

Der Chef des Computerherstellers Acer, Jim Wong, kritisiert das neue Betriebssystem Windows 8 als zu erklärungsbedürftig.

Acer-Tablet mit Windows 8 und Tastatur Quelle: dapd
Acer-Tablet mit Windows 8 und Tastatur Quelle: dapd

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„Ich glaube, Windows 8 ist zu kompliziert. Die Menschen verstehen das System nicht. Dabei müssen wir ihnen nun helfen“, sagte Wong der WirtschaftsWoche. Acer wolle deshalb sogenannte Experience-Center, die das Unternehmen bereits in einigen westeuropäischen Ländern und in Australien betreibt, bald auch „im Rest Europas, in China und Singapur“ eröffnen, um Kunden das neue Betriebssystem zu erläutern.
Windows 8 sei ein Grund für die schwachen Absatzzahlen im Laptop-Markt, die Wong als „enttäuschend“ bezeichnet.

Laptop oder Tablet-Computer? Was das IdeaPad Yoga 13 von Lenovo ist, hängt davon ab, wo Nutzer den Bildschirm hindrehen. Denn der lässt sich nicht nur im 90-Grad-Winkel aufstellen, sondern komplett umklappen. Im Vergleich zu Geräten wie dem iPad ist das IdeaPad jedoch relativ groß und schwer: Es misst 13 Zoll und wiegt 1,5 Kilogramm. Auch der Preis von rund 1300 Euro ist stattlich. Alternativ bietet sich das Lenovo Ideapad Yoga 11 (im Bild) an. Das Gerät ist mit seinem 11-Zoll-Bildschirm deutlich handlicher und mit 1300 Gramm auch etwas leichter. Kostenpunkt: 799 Euro.

Bild: dpa

„Nach dem Launch im Oktober ist der Markt für Computer weiter geschrumpft. Zwar langsamer als in den Monaten zuvor, aber die Hoffnung auf Wachstum hat sich nicht erfüllt. Das gilt auch für die Acer-Zahlen: Allerdings wachse der Marktanteil, weil das Unternehmen in einem schrumpfenden Gesamtmarkt zumindest stagnierende Verkäufe erziele. In Deutschland liege der Acer-Marktanteil bei Laptops derzeit bei rund 15 Prozent.

Sorge bereitet Wong, dass der Patentkrieg zwischen Google, Samsung und Apple die Innovationskraft der Branche beeinträchtigt. „Das Patentrecht wird viel zu sehr als Waffe gegen Wettbewerber eingesetzt. Das kostet viel Geld und behindert den Wettbewerb. Vor allem für kleine Unternehmen ist es gefährlich. Die haben kein Geld, um zu kämpfen, und schrecken möglicherweise vor Innovationen zurück.“

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 13.02.2013, 17:43 Uhrhawk

    positives erlebnis.
    also ich verstehe nicht ganz diese ewigen kritiker.
    ich bin entwickler & spieler. beides exzessiv.
    aus demher meine erfahrung.

    erstmal ganz vorab : es ist stabil wie ein betonstein. dinge, die unter xp oder vista abstürzten? ... haben vergessen wie abstürzen geht.

    ja, es mag sein es ist ein "monitor touch system" und eine annäherung an ein touchpad - aber ich arbeite nur mit der maus und bitte : wo ist das problem? als maus user sage ich, das wenn es angeblich "ach so für fingertip" ausgelegt ist, dann ist die mischung aber wohl gelungen!

    monate arbeite und spiele ich nun absolut problemlos (wie noch nie). wie schon gesagt : stabil wie ein betonstein. es gab nicht einen einzigen absturz zu verzeichnen.

    systemtiefen:
    -------------
    ja ja - für die meckerer : dinge sind anders. anders zu finden. anders organisiert. will man in systemtiefen? >>> wundert man sich erstmal. wer mehr einzurichten hat sollte ein grundsätzliches verständnis mitbringen und nicht nur oberflächenbenutzer sein. aber wenn das prinzip erst einmal verstanden ist, dann ist es doch gar nicht so schlecht gemacht, oder? ein bischen wundersam, aber wie alles im leben mit vor- und nachteilen. und "das perfektum", das gibt es doch sowieso auf keinem gebiet.

    kritik an den kritikern:
    ------------------------
    ich habe in lauter kritiken imemr den eindruck gewonnen, das diese von leuten kommen die sich gerne an der oberfläche rumtreiben, aber vom system ansich nie etwas verstanden haben ... SO EINFACH, meine lieben, war die edv noch nie :)) wer beim problem mit der maus schon einen herzinfarkt bekommt, der war nie glücklich, egal welches system. man sollte schon wissen, wo und wie man sich helfen kann. (die hilfefunktion geht übrigens sehr viel besser und effektiver als bei xp, vista und konsorten. man muss nur auch LESEN WOLLEN, nicht einfach "abwinken").

    fazit:
    ------
    ein extrem superstabiles system für maus (und mag sein auch den finger, keine ahnung :))
    mag sein das ich schau re

  • 28.01.2013, 23:47 Uhrsomchaiq

    Ich benutze ACER Notebooks, da in Thailand ACER Service sehr gut ist. Ich benutze auch Windows 8, und nach einer gewissen Eingewoehnungszeit ist es gar nicht so schlecht wie viele hier schreiben, Da kommt also noch ein anderer wichtiger Punkt ins Spiel, naemlich das viele Leute sich einfach nicht umgewoehnen wollen. Windows XP, eines der besten Betriebssysteme laeuft nicht mehr auf neuer Hardware und Vista war ein reinfall. Windows 7 oder Windows 8 sind die alternativen und da ziehe ich persoenlich Windows 8 vor.

  • 27.01.2013, 19:23 UhrEwigNeu

    Rechner sollen dazu dienen, die Arbeit zu erleichtern, aber nicht dazu, die Menschen am Ende zu beschäftigen und zu nerven.

    Der Consumerbedarf an immer leistungsfähigeren Rechensystemen nimmt heute langsam ab. Um stets noch leistungsfähigere Geräte und immer neue Betriebssysteme sinnvoll verwenden zu können, muß man bereits neue Anwendungen an den Haaren herbeiziehen. Man versucht es mit rechenintensiven Spielen für die Kleinen sowie Tablets und Smartphones für die Großen. Aber jeder Meister in der Werkstatt, jede Sekretärin im Büro und jeder, der die Einladung für die nächste Taubenzüchtervereinssitzung schreibt, weiß ganz genau, daß er dafür Win 8 nicht braucht, denn alles läuft schon lange bestens. Schon Win 7 war für sie alle überdimensioniert. Die Genannten könnten alles mit Win NT oder Win 2000 erledigen. Die Notwendigkeit nach ständig Neuem sinkt inzwischen dramatisch.

    Es gibt andererseits selbstverständlich die davon strikt zu unterscheidende techn.-wiss. Forschung und Entwicklung. Hier wachsen naturgemäß die Anforderungen an Rechner unendlich weiter. Es gibt auch andere Bereiche wie die der Verkehrslenkung, der industriellen Prozeßsteuerung , der Telekommunikation usw., die ebenfalls immer schnellere Rechner brauchen.

    Diese Nicht-Consumer-Nachfragemarkt ebenso wie der militärische Nachfragemarkt ist aber sehr eng. Die Software- und Hardwareindustrie braucht für geringe Preise im Investitionsgüterbereich deshalb einen sehr breiten und großen Abatzmarkt: Daher versucht man den Menschen klar zu machen, daß eine Kaffeemaschine ohne USB-Anschluß heute einfach unzeitgemäß ist und daß er nur etwas zählt, wenn er seine Briefe mit einer 4 GHz CPU schreibt. Und ohne Smartphone soll er sich nicht blicken lassen. Die UdSSR hatte keinen Consumermarkt und hat die Nachfrage für den engen MIL-Bereich mit Geräten bestückt, die zu immensen Kosten einzeln gefertigt waren. Daran ging sie bankrott.

    Der erwünschte breite Absatzmarkt mag ein Grund für das ewig Neue sein.

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