Mobilfunklizenzen : Bundesnetzagentur akzeptiert Funklöcher

exklusivMobilfunklizenzen : Bundesnetzagentur akzeptiert Funklöcher

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Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann

von Christian Schlesiger

Reisende auf Autobahnen und in ICE-Zügen müssen auch nach der Vergabe neuer Mobilfunklizenzen Mitte des Jahres mit Funklöchern rechnen.

Die Bundesnetzagentur verlangt in ihrem Vergabetext von den um die neuen Mobilfunklizenzen bietenden Unternehmen eine vollständige Versorgung mit der Einschränkung „soweit dies rechtlich und tatsächlich möglich ist“. Ursprünglich war eine „vollständige Abdeckung“ der Hauptverkehrswege mit mobilem Breitband ohne Wenn und Aber gefordert worden. Als Grund für die Änderungen nennt die Bundesnetzagentur technische Hürden etwa in Bahntunneln.

Die Opposition im Bundestag kritisiert, Behördenchef Jochen Homann sei offenbar gegenüber den Konzernen eingeknickt. „Die Bundesnetzagentur öffnet damit den Anbietern ein völlig unnötiges Hintertürchen“, sagt Tabea Rößner, Sprecherin der Grünen für Digitale Infrastruktur. In anderen Ländern sei etwa WLAN in Zügen Standard, „nur in Deutschland haben die Kunden das Nachsehen“.

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