
Platz 10: Schaffrath*
Umsatz: 335 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Mio.)
Mitarbeiter: 1.200
Mit seinen 29 Häusern in Nordrhein-Westfalen schafft es Schaffrath gerade noch unter die Top Ten. Dabei gibt es nicht nur Komplett-Einrichtungshäuser, sondern auch spezielle Küchenmärkte, Naturholzmöbel-Fachgeschäfte, Young-Stores, Elektrofachmärkte und eine Mega-Küchen-Fachmarkt.
*Quelle: möbel kultur, Stand Juli 2012
Bild: dpaPlatz 9: Otto
Umsatz: 680 Millionen Euro (Vorjahr: 700 Mio.; abweichendes Geschäftsjahr: 1.3. - 28.2.)
Mitarbeiter: 53.103
Der Versandhändler aus Hamburg gehört zu den sogenannten Universalversendern, die neben Kleidung auch Haushaltswaren und Möbel verkaufen. Für diese Sparte hat Otto - neben seinem Online-Angebot - einen eigenen "wohntrend"-Katalog im Angebot.
Bild: dpaPlatz 8: Dänisches Bettenlager
Umsatz: 878 Millionen Euro (für das Jahr 2010/11; 2009/10: 858 Millionen Euro für Deutschland)
Mitarbeiter: 7.600 (insgesamt)
Das zum Jysk-Konzern gehörige Dänische Bettenlager betreibt allein in Deutschland 846 seiner insgesamt 1.042 Filialen. Die weiteren zentrale Standorte befinden sich in Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien. Neben dem Kerngeschäft - der Schlafzimmeraustattung - werden mittlerweile auch Büro-, Wohn- und Badezimmermöbel angeboten.
Bild: dpaPlatz 7: Segmüller
Umsatz: ca. 1.050 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.050 Millionen Euro)
Mitarbeiter: über 4.000
Neben den sieben Segmüller-Filialen gehören dem Unternehmen fünf weitere Küchenhäuser, vier Möbel Maxx-Filialen, drei Mega Stores und drei Babyland-Filialen. Segmüller betreibt Möbelhäuser vornehmlich im süddeutschen Raum.
Bild: PressePlatz 6: Poco-Domäne
Umsatz: 1.080 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 945 Millionen Euro)
Mitarbeiter: 6.800
Seit dem Zusammenschluß im Jahr 2008 sind die die Discounter Poco, Domäne und Möbelix in der Poco-Domäne Holding zusammengefasst. Poco-Domäne betreibt 96 Märkte bundesweit. Im Jahr 2011 erlangte der Konzern zusätzliche Bekanntheit durch eine Werbekampagne mit der TV-Blondine Daniela Katzenberger.
Bild: dpaPlatz 5: Roller / Tejo (Tessner-Gruppe)
Umsatz: 1.200 Millionen Euro (im Jahr 2010/11; 2009/10: 1.160 Millionen Euro)
Mitarbeiter: über 5.500
Allein Roller betreibt in Deutschland 101 Märkte, darüberhinaus gehören zu Tejo 17 weitere SB-Lagerverkäufe, vier Einrichtunghäuser und drei Einrichtungs-Shopping-Center. Auch der Medea Küchenfachmarkt ist ein Teil der Tessner-Gruppe.
Bild: dpaPlatz 4: Porta
Umsatz: 1.250 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.200 Millionen Euro)
Mitarbeiter: 6.500
Den Umsatz bringen insgesamt 121 Möbelhäuser namens Porta, Happy Porta, Möbel Boss und Möbel Hausmann zusammen.
Bild: PressePlatz 3: XXXLutz
Umsatz: 2.900 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 2.700 Millionen Euro)
Mitarbeiter: insgesamt 18.500
Die österreichische Möbelhauskette XXXLutz betreibt allein in Deutschland 13 Filialen unter dem Namen XXXLutz, insgesamt 40 weitere unter dem Namen XXXL und Mömax.
Bild: APPlatz 2: Höffner
Umsatz: ca. 1.980 Millionen Euro (im Jahr 2011; 2010: 1.950 Millionen Euro)
Mitarbeiter: ca. 8.000
Trotz eines guten Ergebnisses liegt die Höffner-Gruppe, zu der auch Möbel Kraft und Möbel Sconto gehört, auf Platz 2 weit hinter dem Spitzenreiter der Möbelhäuser.
Bild: dpa/dpawebPlatz 1: Ikea
Umsatz: 3.650 Millionen Euro (im Jahr 2010/11; 2009/10: 3.480 Millionen Euro)
Mitarbeiter: 14.447 (in Deutschland; Weltweit: 131.000)
Unangefochtener Branchenprimus ist und bleibt Ikea. Die Schweden betreiben allein in Deutschland 46 Möbelhäuser und etliche weitere sind in Planung. Der mittlerweile aus den Niederlanden operierende multinationale Konzern hat neben Einrichtungsgegenständen auch komplette Fertighäuser im Sortiment.
Platz 10: Schaffrath*
Umsatz: 335 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Mio.)
Mitarbeiter: 1.200
Mit seinen 29 Häusern in Nordrhein-Westfalen schafft es Schaffrath gerade noch unter die Top Ten. Dabei gibt es nicht nur Komplett-Einrichtungshäuser, sondern auch spezielle Küchenmärkte, Naturholzmöbel-Fachgeschäfte, Young-Stores, Elektrofachmärkte und eine Mega-Küchen-Fachmarkt.
*Quelle: möbel kultur, Stand Juli 2012
Ob bei Küchen oder Sesseln und Sofas – die Deutschen sparten im ersten Halbjahr 2012 dieses Jahres nicht an neuen Möbeln. Das verschaffte der Möbelbranche einen Erlösanstieg um 4,5 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro, wie der Verband der Deutschen Möbelindustrie am Vormittag in Köln mitteilte. Bis zum Jahresende rechnet die Branche mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent.
Besonders die Nachfrage im Inland sorgte für Aufschwung. Neben den niedrigen Zinssätzen sowie einer guten Wohnungsnachfrage und Arbeitsmarktlage setzten die Konsumenten auf Investitionen in bleibende Werte innerhalb ihrer eigenen vier Wände, sagte Verbandspräsident Elmar Duffner.

Im europäischen Ausland hingegen hatten die Möbelhersteller zu kämpfen. In Frankreich ging der Umsatz um rund 23 Prozent zurück, in Griechenland sogar um 29 Prozent. Dagegen sorgten Russland und China für Aufschwung. Gerade die Küchenmöbelhersteller finden immer mehr Abnehmer in Asien. „Made in Germany“ kommt hier gut an.
Für eine Appartementanlage in Shanghai lieferte beispielsweise der zweitgrößte deutsche Küchenhersteller Alno aus Pfullendorf, nördlich des Bodensees, zuletzt mehr als 600 Küchen. Alno ist gerade dabei, ein Joint Venture mit einem chinesischen Partner abzuschließen. Er kann das Wachstum gut gebrauchen. Im ersten Halbjahr 2012 verbuchte das Unternehmen, zu dem auch die Marken Pino, Impuls und Wellmann gehören, erstmals seit Jahren wieder steigende Umsätze.

Von Januar bis Juni stiegen die Erlöse um 3,7 Prozent auf 230,9 Millionen Euro an. Alno erwirtschaftete vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Gewinn von 5 Millionen Euro nach einem Verlust von 8,5 Millionen im Vorjahreszeitraum. Eine schwarze Zahl vor Zinsen und Steuern hält der Küchenmöbelhersteller allerdings erst für 2013 für realistisch – dabei soll auch das Auslandsgeschäft helfen.
Der Hersteller Bauformat aus Löhne, der zuletzt mit Umsatzrückgängen und Entlassungen Schlagzeilen machte, verzeichnet seit zehn Jahren kontinuierlich wachsende Umsätze im asiatischen Markt. Er verkauft Küchen für rund 32 000 US-Dollar mit hochwertigen Elektrogeräten und Granit-Arbeitsplatten.
Auch der ebenfalls in Löhne ansässige Küchenbauer Siematic stattet in Asien hochwertige Wohn-Tower, Penthouse-Wohnungen oder exklusive Villen aus. Genaue Verkaufszahlen nennt das Unternehmen nicht, erwartet aber weiter steigende Umsätze in Asien.























