Netzwerkausrüster: Cisco wird mehr Netzwerk-Technik los

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Netzwerkausrüster: Cisco wird mehr Netzwerk-Technik los

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Cisco Systems, der größte Netzwerkausrüster der Welt, kann zufrieden sein: Wie aktuelle Quartalszahlen jetzt zeigten, steigt der Umsatz weiterhin.

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems setzt seinen guten Lauf fort. Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um fünf Prozent. Für das Europa-Geschäft ist Cisco vorsichtig optimistisch.

Netzwerkausrüster Cisco Systems kann zufrieden sein: Im zweiten Geschäftsquartal (bis Ende Januar) stieg der Umsatz um 5 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 44 Prozent auf unterm Strich 3,1 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) zu. Der große Sprung kam auch durch eine Steuergutschrift zustande.

Cisco habe Rekordergebnisse in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld eingefahren, erklärte Konzernchef John Chambers am Mittwoch am Firmensitz in San Jose. Cisco profitiert unter anderem von der wachsenden Bedeutung von Cloud-Diensten, also der Auslagerung von Daten und Programmen auf große Rechner im Internet.

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Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik der Kalifornier steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt dafür, dass das Internet läuft. Dabei profitiert der Konzern auch von der steigenden Beliebtheit von Smartphones und Tablet-Computern - ganz anders als PC-Hersteller, denen die Kunden wegbleiben.

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Cisco profitiert auch davon, dass international erfolgreiche Wettbewerber aus China wie Huawei und ZTE in den USA unter einem Generalverdacht stehen. So bezeichnete ein Ausschuss des Repräsentantenhauses einige chinesische Netzwerk-Ausrüster als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ und sprach die Empfehlung aus, dass Regierungsstellen keine Geräte und Dienstleistungen dort einkaufen sollten. Huawei und ZTE hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass Cisco der Prügelknabe der Börse war. Die Investoren waren mit den Gewinnen unzufrieden. Firmenchef Chambers stieß daraufhin einen Umbau an, dem unprofitable Geschäftszweige und Tausende Mitarbeiter zum Opfer fielen. Zuletzt verkaufte der Konzern seine Tochtergesellschaft Linksys an den Computerzubehör-Spezialisten Belkin. Linksys stellt Netzwerk-Technik für Heimanwender und kleinere Betriebe her..

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