TaipehDer taiwanische Computerhersteller Acer verspricht sich viel von der Einführung des neuen Microsoft -Betriebssystems Windows 8. Pünktlich zur Einführung der neuen Software-Generation werde die Nachfrage im vierten Quartal anziehen, teilte die weltweite Nummer drei am Freitag mit. Die Umsätze würden um fünf bis zehn Prozent steigen.
Entsprechendes Wachstum hat der Konzern nötig. Im abgelaufenen zweiten Quartal blieb der Gewinn mit umgerechnet 1,5 Millionen Euro deutlich unter den Erwartungen von Analysten. Acer begründete dies mit einem einmaligen Steuervergleich in Höhe von elf Millionen Euro in Europa, ohne jedoch Details zu nennen. Im Vorquartal stand noch ein Gewinn von rund neun Millionen Euro in der Bilanz. Vor einem Jahr hatte Acer allerdings noch mit 1,8 Millionen Euro in den roten Zahlen gestanden. Der Umsatz lag im zweiten Quartal bei knapp drei Milliarden Euro.
Acer wird von Rivalen wie Lenovo und Samsung Electronics stark bedrängt, vor allem auf dem europäischen Markt. Traditionell sind die Taiwaner hier stark vertreten und nehmen laut den Marktforschern von Gartner mit einem Marktanteil von 17,3 Prozent aktuell den zweiten Platz ein.
























