Nokia: Mit dem neuen Lumia die Zukunft sichern

Nokia: Mit dem neuen Lumia die Zukunft sichern

von Thomas Kuhn

Das neue Top-Smartphone Lumia 1020 ist ein weiterer, wichtiger Schritt in der Turn-Around-Strategie mit der die Finnen ihre Zukunft im Handy-Markt sichern.

Wann eigentlich darf man das den einstigen Handy-Riesen Nokia wieder in Verbindung mit dem Begriff „Erfolg“ erwähnen, ohne sofort in Schnappatmung verfallen zu müssen? Ist ein Marktanteil am globalen Smartphone-Absatz von, grob gerechnet, 2,5 Prozent schon wieder eine gute Nachricht?

Man muss wohl, selbst wenn die Finnen bezogen auf den globalen Smartphone-Markt nur noch ein Schatten einstiger Größe sind. Zur Erinnerung: Vor drei Jahren noch stammte gut jedes dritte neue Smartphone aus der Nokia-Fertigung. Doch die Zeiten sind vorbei, die Gründe für den Niedergang diskutiert. Nun betreibt Stephen Elop, Nokias erster nicht finnisch-stämmiger Chef, mit Volldampf die Wiedererfindung der noch immer höchst zugkräftigen Marke.

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Umsatzeinbruch Nokia hängt in der Verlustzone fest

Der einstige Handy-Pionier Nokia kommt nicht vom Fleck: Das neue Jahr startete mit roten Zahlen: Die Finnen machten im ersten Quartal einen Verlust von 272 Millionen Euro.

nokia Quelle: REUTERS

Und zwar auf breiter Front – und primär mit dem Fokus auf Windows Phone 8 als Betriebssystem. Im laufenden Jahr hat Elop – vom Lumia 520 bis zum Lumia 925 – ein breites Spektrum an neuen Geräten präsentiert. Vom preisaggressiven bis zum technisch anspruchsvollen Preissegment sind die Finnen nun wieder komplett aufgestellt. Und mit dem neuen, speziell auf erstklassige Foto-Fähigkeiten hin optimierte Top-Modell Lumia 1020, das die Finnen heute in New York vorstellen werden, markiert Elop erst Recht den Anspruch, sein Unternehmen wieder als Technologieführer in der globalen Handywelt zu etablieren.

Und der Blick auf die Absatzzahlen scheinen das zu belegen. Tatsächlich nämlich ist der Marktanteil von Windows Phone zuletzt deutlich gestiegen. Im ersten Quartal, neuere Zahlen liegen noch nicht vor, kamen laut Marktforscher IDC rund sieben Millionen der neuen Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem. Und vier von fünf Windows-Phone-Geräten wiederum stammen nach Erhebungen des Werbe-Netzwerks Adduplex von Nokia. Vor Jahresfrist dümpelte die Windows-Welt noch bei drei Millionen neuen Geräten im ersten Quartal.

Markant: Mit vier Millionen Stück Absatzplus im Quartalsvergleich lag die von den Nokia-Verkäufen befeuerte Windows-Phone-Welt noch vor Apples iOS, das – wenn auch auf höherem Niveau – nur um 2,3 Millionen auf 37,4 Millionen Geräte zulegte.

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