Österreich: Telekom-Austria-Investor will Anteil ausbauen

Österreich: Telekom-Austria-Investor will Anteil ausbauen

, aktualisiert 16. Dezember 2011, 10:36 Uhr
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Der Großinvestor der Telekom Austria will seinen Anteil weiter ausbauen.

Quelle:Handelsblatt Online

Der neue Investor der Telekom Austria, Ronny Pecik, will seinen Anteil auf 25 Prozent ausbauen. Zudem will der Aktionär die Führungsriege des Konzerns umbauen und einzelne Manager auswechseln.

WienDer neue Telekom-Austria-Großaktionär Ronny Pecik will seinen Anteil weiter aufstocken. „Angestrebt werden 25 Prozent“, sagte er in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Format“.

Bislang hat sich der Investor, der gemeinsam mit dem ägyptischen Telekom-Milliardär Naguib Sawiris in die Telekom Austria investiert, rund 16 Prozent der Anteile gesichert. Wie lange er die Aktien behalten will, ließ er offen. „Ich habe vor, hundert Jahre alt zu werden, und so lange werde ich wohl nicht Großaktionär der Telekom bleiben. Es gibt großes Interesse an unserem Telekom-Paket, aber wir verkaufen derzeit nicht.“ Einstweilen will der Aktionär die Führungsriege des Konzerns umbauen und einzelne Manager auswechseln. „Ich habe gerade begonnen, Gespräche mit Kandidaten zu führen, darunter mit einer kompetenten Managerin für den Aufsichtsrat, aber noch ist nichts fix. Es wird jedenfalls ein frisches Team sein. Und sie alle sind gute Leute aus der österreichischen Wirtschaft.“ Ob er auch die Absetzung von Vorständen plant, ließ er offen - kritisierte aber Finanzchef Hans Tschuden. „Ich verstehe seine Dividendenpolitik nicht. Dividenden müssen vom Gewinn und nicht von der Substanz bezahlt werden“, sagte Pecik. Mit Firmenchef Hannes Ametsreiter habe er bereits zwei konstruktive Treffen gehabt. Pecik forderte von der Führungsriege aber „mehr Gas“ zu geben als zuletzt.

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Laut „Format“ plant Pecik noch vor der Hauptversammlung am 23. Mai nächsten Jahres ein außerordentliches Aktionärstreffen, auf dem er seine Personalwünsche durchsetzen will. Ob ihm das gelingt, ist offen. Selbst wenn Pecik auf 25 Prozent aufstockt, ist er damit hinter der österreichischen Staatsholding ÖIAG nur zweitgrößter Aktionär. Sie hält 28,42 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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