Olympia-TV-Rechte: BBC macht es ARD und ZDF vor

Olympia-TV-Rechte: BBC macht es ARD und ZDF vor

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Discovery hat sich die TV-Rechte für die kommenden Olympischen Spiele gesichert.

von Peter Steinkirchner

Die TV-Rechte für die Olympischen Spiele zwischen 2018 und 2024 liegen bei der Eurosport-Mutter Discovery. ARD und ZDF gehen bislang leer aus. In England werden die Spiele auch außerhalb von Eurosport zu sehen sein.

Das britische öffentlich-rechtliche Medienunternehmen BBC hat dem US-Medienkonzern Discovery TV-Rechte an den Olympischen Spielen zwischen 2018 und 2024 in Lizenz abgekauft. Das sagte Peter Hutton, Vorstandschef des Senders Eurosport, am Dienstag beim Sportkongress Spobis in Düsseldorf.

TV-Rechte im Sport Eurosport schnappt ARD und ZDF Olympia weg

Es kommt einer Zäsur gleich: Die Olympischen Spiele zwischen 2018 und 2024 werden nicht bei den Öffentlich-Rechtlichen übertragen. Die Rechte hat sich die Eurosport-Mutter Discovery gesichert – für 1,3 Milliarden Euro.

Olympische Ringe Quelle: dpa

Discovery hatte Eurosport vor einiger Zeit vollständig übernommen. Der Engländer Hutton, der Eurosport seit einem knappen Jahr führt, baut den Sportsender derzeit massiv um und setzt stärker als in der Vergangenheit auf populäre große Sportereignissen. Dazu passend hatte sich Discovery im vergangenen Jahr für 1,3 Milliarden Euro überraschend die TV-Rechte an den Olympischen Spielen 2018 bis 2024 für ganz Europa gesichert und damit auch ARD und ZDF ausgebootet.

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Hutton sagte in Düsseldorf, Discovery sei sich gerade mit der BBC handelseinig geworden. Wie viel Geld die Briten für welche Rechte zahlen müssen, sagte Hutton nicht und nannte auch sonst keine weiteren Details. Dennoch zeichnet sich auch für ARD und ZDF eine Lösung ab: Die BBC reicht einen Teil ihrer Rechte an den Übertragungen von den Spielen in Rio in diesem Sommer an Eurosport weiter. Mit ARD und ZDF befinde sich Eurosport derzeit ebenfalls in Gesprächen sagte Hutton.

ARD/ZDF Finger weg von den Olympia-Rechten!

Für die neue ARD-Vorsitzende gibt es "keine Obergrenze", um die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele 2018 zu sichern. Wie bitte? ARD und ZDF sollten keine Gebührenmillionen verplempern! Ein Kommentar.

Karola Wille Quelle: dpa

Der Eurosport-Chef kündigte zudem an, sich auch die bald anstehende Vergabe der Bundesliga-Rechte ab der Saison 2018/2019 ansehen zu wollen und unter Umständen mitzubieten. Die Deutsche Fußball-Liga bereitet gerade im Gespräch mit dem Bundeskartellamt die aufwändige Vergabe dieser für sie lukrativen Rechte vor.

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