Online-Bildagentur: Adobe kauft Fotolia

Online-Bildagentur: Adobe kauft Fotolia

, aktualisiert 12. Dezember 2014, 18:39 Uhr
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Der Sitz von Adobe Systems in San Jose, Kalifornien. Das Software-Unternehmen übernimmt die Bildplattform Fotolia.

Der "Photoshop"-Anbieter Adobe weitet sein Inhalte-Angebot aus: Der Software-Hersteller schluckt die bekannte Foto-Plattform Fotolia.

Der US-Softwarekonzern Adobe Systems baut sein Internet-Angebot mit dem Kauf der Bildagentur Fotolia aus. Der Hersteller des bekannten Computerprogramms Photoshop zahlt für den Online-Marktplatz 800 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Fotolia vertreibt Fotos, Grafiken und Videos. Derzeit hat die US-Agentur nach eigenen Angaben mehr als 34 Millionen lizenzfreie Werke im Angebot. Adobe will diesen Fundus in seine internetbasierte Produkt-Palette Creative Cloud integrieren, Fotolia aber auch als eigenständiges Angebot weiter betreiben. Adobe ist auch für das weit verbreitete PDF-Programm Adobe Reader bekannt, das früher unter dem Namen Acrobat Reader vertrieben wurde.

Zu den bisherigen Fotolia-Eigentümern zählt der Finanzinvestor KKR, der seinen 50-Prozent Anteil nun für 300 Million Dollar verkauft hat. Finanzkreisen zufolge hat KKR mit der Transaktion seinen Einsatz in nur zweieinhalb Jahren verdoppelt. Philipp Freise, der bei KKR für europäische Medien- und Digital-Investments zuständig ist, sagte, dass Fotolia seit dem Einstieg von KKR das Personal auf 135 verdoppelt habe.

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Über Fotolia werden lizenzfreie Fotos, Grafiken und Videos an Käufer vermittelt. Fotografen, Designer und Filmer werden am Umsatz beteiligt. Bei Adobe soll das Fotolia-Angebot das Creative-Cloud-Geschäft ankurbeln. Die Zahl der Abonnenten dort war zuletzt stark gestiegen, nun soll auch mehr Umsatz erzielt werden. Der Konzern aus dem kalifornischen San Jose hat sein Geschäftsmodell für Software wie Photoshop oder Flash von Lizenzverkäufen auf Internet-Abos umgestellt. Das soll kontinuierlichere Einnahmen bringen.

Im vierten Quartal steigerte Adobe den Nettogewinn um gut zwölf Prozent auf 73,3 Millionen Dollar. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar. Die Adobe-Aktie legte im New Yorker Nachmittagshandel knapp zehn Prozent zu.

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