Quartalszahlen: Apple verkauft überraschend mehr iPhones

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Quartalszahlen: Apple verkauft überraschend mehr iPhones

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Apple-Chef Tim Cook kann sich über gute Verkaufszahlen bei den iPhones freuen. Auf dem Tablet-Markt hat das Unternehmen aus Cupertino es deutlich schwerer.

von Meike Lorenzen

Es ist ein guter Tag für Apple-Chef Tim Cook. Die Zahlen für das zweite Finanzquartal seines Unternehmens fallen besser aus als gedacht. Warum die Unken-Rufe der Analysten dennoch nicht verklingen wollen.

Im Westen gibt es etwas Neues: Apple konnte die in den vergangenen Monaten häufig enttäuschten Anleger in der Nacht zum Donnerstag positiv überraschen. Zum zweiten Finanzquartal 2014 legt Apple gute Umsatzzahlen vor. Während eine gemeinsame Auswertung von fast 40 amerikanischen Analysten davon ausging, dass die Umsätze in etwa denen des Vergleichsquartals 2013 (43,6 Milliarden US-Dollar) entsprechen würden, legte Apple eine Schippe drauf. Der iPhone-Hersteller konnte im traditionell eigentlich ruhigen zweiten Quartal beachtliche 45,6 Milliarden US-Dollar einnehmen. Der Gewinn ist mit 10,2 Milliarden US-Dollar jedoch nur unwesentlich höher als im vergangenen Jahr.

Zugleich kündigte Tim Cook gegenüber den Investoren einen Aktiensplit im Verhältnis sieben zu eins an. Die Dividende wird dabei angehoben und der Aktienrückkauf von rund 60 auf 90 Milliarden Dollar ausgeweitet. Das alles ließ die Herzen der Anleger höher schlagen - die Aktie schoss nachbörslich um acht Prozent nach oben. Investoren beklagten sich schon lange über die mäßige Kursentwicklung beim wertvollsten Unternehmen der Welt.

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Tablet-Geschäft bricht ein

Grund für die guten Zahlen sind vor allem die guten iPhone-Verkäufe. Mit 43,7 Millionen verkauften Geräten konnte Apple seine Absatzzahlen um immerhin mehr als sechs Millionen Exemplare steigern. Auch auf dem PC-Markt steht Apple gut da. Trotz aufgrund des Tablet-Booms insgesamt sinkender Nachfrage ist es Tim Cook und seinem Team gelungen, das Niveau vom Vorjahr mit knapp 4,1 Millionen Geräten zu halten.

Auf dem Tablet-Markt hingegen bekommt Apple die starke Konkurrenz durch Android-Angebote zu spüren. Während im zweiten Quartal 2013 noch 19,5 Millionen iPads verkauft wurden, waren es in diesem Quartal nur noch 16,3 Millionen.

Mit dem Minus von 16 Prozent blieb der Konzern deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Dabei hatte Apple erst im Herbst seine Tablet-Palette um das iPad Air und das iPad Mini 2 erweitert.

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