Quartalszahlen: E-Plus-Übernahme belastet Telefonica-Bilanz

Quartalszahlen: E-Plus-Übernahme belastet Telefonica-Bilanz

, aktualisiert 28. April 2016, 17:46 Uhr
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Telefonica Deutschland veröffentliche am Donnerstag die Zahlen für das erste Quartal.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Telefonica Deutschland ist zwar stark gewachsen, leidet aber noch unter der teuren Übernahme von E-Plus. Nun sollen zwei wichtige Netze des Telekommunikationsriesen zusammengelegt werden.

MünchenTelefonica Deutschland macht die Übernahme von E-Plus schwer zu schaffen. Beim größten deutschen Mobilfunkanbieter kletterte zwar im ersten Quartal zwar das Betriebsergebnis nach oben. Unter dem Strich standen wegen weiter hoher Abschreibungen im Zuge der Übernahme aber erneut rote Zahlen. Das Unternehmen, das mehrheitlich zum spanischen Telefonica-Konzern gehört, hatte seine Aktionäre bereits auf ein schwieriges Jahr eingestellt.

Wie Telefonica am Donnerstag in München mitteilte, wuchsen die mobilen Datenumsätze zwar stark. Aber in dem hart umkämpften Markt musste das Unternehmen mehr Umsatzanteile an Vertriebspartner abgeben und auch wegen regulatorischer Vorgaben Einbußen hinnehmen. Das Endgeräte- und das Festnetzgeschäft liefen schlechter.

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Der Konzernumsatz sank um zwei Prozent auf 1,86 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um sechs Prozent auf 401 Millionen Euro, letztlich blieb ein Quartalsverlust von 170 Millionen Euro.

Im April hatte Telefonica mehr als 2000 Mobilfunkmasten verkauft. Vorstandschef Torsten Dirks bestätigte seine Jahresprognose: Der Umsatz dürfte leicht sinken, der Betriebsgewinn vor Abschreibungen leicht steigen. Der Fokus liegt auf der Zusammenlegung der Netze von O2 und E-plus.

Quelle:  Handelsblatt Online
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