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Quartalszahlen: Paypal kurbelt Ebays Geschäft an

Quelle: Handelsblatt Online

Immer neue Kunden laufen Ebay die Online-Bude ein. Der Internetkonzern hat sowohl Umsatz als auch Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Ebay stellte auch eine zukünftige Steigerung in Aussicht.

Mit neuen Kunden spült Paypal dem Internetkonzern Ebay Geld in die Kasse. Quelle: dapd
Mit neuen Kunden spült Paypal dem Internetkonzern Ebay Geld in die Kasse. Quelle: dapd

Ebay profitiert vom boomenden Einkaufen im Internet. „Wir hatten quer durch unser Unternehmen ein großartiges drittes Quartal“, erklärte Firmenchef John Donahoe am Mittwoch am Firmensitz im kalifornischen San Jose. Sowohl bei den Marktplätzen als auch beim Bezahldienst PayPal habe sich der Zustrom der Kunden beschleunigt.

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Das Unternehmen vermeldete am Mittwoch für das abgelaufene Vierteljahr einen Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig legte der Gewinn um 14 Prozent auf 718 Millionen Dollar zu. PayPal wuchs dabei ein ums andere Mal schneller als das Hauptstandbein mit den bekannten Online-Handelsplätzen.

Platz 10: Heimwerker, Garten, Blumen

Einen Strauß für die Kollegin, einen Apfelbaum für den Garten oder die neue Bohrmaschine für das nächste heimische Bauprojekt: Deutsche gaben laut der Statistik der Bundesvereinigung des Deutschen Versandhandels im vergangenen Jahr online fast eine Milliarde Euro für Artikel der Kategorie "Heimwerker, Garten, Blumen" aus. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent kamen die Online-Händler in diesem Bereich auf 0,96 Milliarden Euro.

Bild: dpa

Für das laufende Geschäftsquartal nahm sich der Internetkonzern einen Umsatz von 3,85 bis 4 Milliarden Dollar sowie eine weitere deutliche Gewinnsteigerung vor. Sowohl die Geschäftszahlen als auch die Prognosen lagen im Rahmen der Erwartungen von Branchenexperten.

Weltweit hat Ebay auf seinen Marktplätzen inzwischen 108,3 Millionen aktive Nutzer. Das bedeutet einen Zuwachs von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der PayPal-Accounts stieg um 14 Prozent auf 117,4 Millionen. Per PayPal lässt sich auch andernorts im Internet bezahlen und mittlerweile in ersten Geschäften vor Ort.

Grundregeln zum sicheren Einkauf im Internet

  • Sichere Passwörter

    Um die Sicherheit der eigenen Daten zu garantieren, sollen Kunden-Passwörter mindestens acht Zeichen haben und eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein.

  • Verschlüsselte Datenübertragung

    Um sicher zu sein, dass die Daten bei den Online-Shops auch sicher übertragen werden, sollte man Acht darauf geben, dass die Datenübertragung verschlüsselt ist. Dies lässt sich in der Regel an dem Kürzel https:// anstelle von http:// in der Adresszeile erkennen.

  • Seriösität prüfen

    Jeder Kunde sollte vor seinem Kauf überprüfen, ob der gewählte Anbieter auch seriös ist. Ein gewerblicher Händler etwa sollte immer vollständige Kontaktdaten zur Verfügung stellen. Ebenso sollten Informationen zu Garantie- und Gewährleistungsbedingungen ebenso leicht zu finden sein, wie die Angaben zum Widerrufs- oder Rückgaberecht. Bewertungen von bisherigen Kunden können außerdem eine gute Kontrolle bieten. Besonders gut sind Internet-Gütesiegel, wie etwa „Geprüfter Online-Shop“.

  • Bedingungen studieren

    Vor dem Kauf sollte jeder Kunde genau durchlesen, was in der Artikelbeschreibung steht. Besonders wenn es um gebrauchte Ware geht. Auch eine Kontrolle der Versand- und Lieferbedingungen kann Sie vor Fehlern bewahren.

  • Sichere Zahlungsmethoden

    Beim Bezahlen sollten sich Kunden für eine sichere Zahlungsmethode entscheiden. Dazu gehören Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder die Nutzung eines Online-Zahlungsdienstes.

  • Widerrufsrecht prüfen

    Hat man seine Ware bei einem gewerblichen Händler gekauft, so sollte das Widerrufs- oder Rückgaberecht besonders geachtet werden. Dabei besteht nämlich den Kunden die Möglichkeit, die Ware auch ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurückzuschicken.

  • Unseriöse E-Mails

    Kunden sollten niemals per E-Mail Passwörter, Bankdaten oder Kreditkarteninformationen herausgeben. Sollten Sie danach gefragt werden oder über einen Link ein Formular mit solchen Daten ausfüllen, seien Sie misstrauisch. Solche E-Mails sind unüblich und damit unseriös.

Die Aktie des Amazon.com -Konkurrenten bewegte sich deshalb nur geringfügig und gab im nachbörslichen Handel 0,8 Prozent nach. "Sie haben die Erwartungen nicht so deutlich übertroffen wie in den vergangenen beiden Vierteljahren, aber sie scheinen sich dennoch auf dem richtigen Weg zu befinden", kommentierte Gil Luria von Wedbush Securities.

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