
Ebay profitiert vom boomenden Einkaufen im Internet. „Wir hatten quer durch unser Unternehmen ein großartiges drittes Quartal“, erklärte Firmenchef John Donahoe am Mittwoch am Firmensitz im kalifornischen San Jose. Sowohl bei den Marktplätzen als auch beim Bezahldienst PayPal habe sich der Zustrom der Kunden beschleunigt.
Das Unternehmen vermeldete am Mittwoch für das abgelaufene Vierteljahr einen Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig legte der Gewinn um 14 Prozent auf 718 Millionen Dollar zu. PayPal wuchs dabei ein ums andere Mal schneller als das Hauptstandbein mit den bekannten Online-Handelsplätzen.
Bild: dpaPlatz 10: Heimwerker, Garten, Blumen
Einen Strauß für die Kollegin, einen Apfelbaum für den Garten oder die neue Bohrmaschine für das nächste heimische Bauprojekt: Deutsche gaben laut der Statistik der Bundesvereinigung des Deutschen Versandhandels im vergangenen Jahr online fast eine Milliarde Euro für Artikel der Kategorie "Heimwerker, Garten, Blumen" aus. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent kamen die Online-Händler in diesem Bereich auf 0,96 Milliarden Euro.
Bild: dapdPlatz 9: Telekommunikation/Handy
Knapp vor den Heimwerker- und Gartenartikel liegen Produkte aus dem Bereich Telekommunikation. Für Handys und Co gingen 2012 0,97 Milliarden Euro über die Ladentheke. Übrigens der heftigste Umsatzanstieg: Im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von satten 94 Prozent.
Bild: obsPlatz 8: Haushaltsgeräte
Toaster, Mixer und Küchenwaage lassen sich noch leicht transportieren, aber besonders wenn es um größere und vor allem schwerere Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Spül- oder Waschmaschinen geht, leuchtet jedem ein, warum eine Bestellung im Internet durchaus praktisch sein kann. Deshalb überrascht es nicht, dass die sogenannte "Weiße Ware" im Netz einen Umsatz von 0,99 Milliarden Euro einbrachte. 38 Prozent mehr als 2011.
Bild: ScreenshotPlatz 7: Möbel- und Dekoartikel
Mit Möbeln verhält es sich ähnlich wie mit Haushaltsgeräten: Häufig sind sie schwer, groß und sperrig - und eine Lieferung durchaus wünschenswert. Da sie bei Online-Angeboten häufig schon miteingerechnet ist oder gar nichts kostet, klicken sich viele Deutsche zu ihrem Wunschsofa oder dem Traumschlafzimmer. So kamen die Möbel- und Dekoartikel 2012 auf einen Gesamtumsatz von 1,23 Milliarden Euro. 58 Prozent mehr als 2011.
Bild: dpaPlatz 6: Schuhe
Mit diesem Artikel begann der Online-Modeversandhandel Zalando sein Geschäft: Schuhe. Mittlerweile verkauft er auch mehr, aber Schuhe dürften trotzdem ein gutes Geschäft sein: 1,27 Milliarden Umsatz brachten Treter im deutschen Online-Handel vergangenes Jahr nämlich ein. Eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent.
Bild: dpa/dpawebPlatz 5: Hobby-, Sammel- und Freizeitartikel
Je nach Hobby oder Sammelleidenschaft ist es manchmal schwierig in der näheren Umgebung einen Einzelhändler seines Vertrauens zu finden. Gerade dann greift man wohl schnell zum Laptop und sucht den passenden Online-Händler. Das zeigt sich auch in den Umsatzzahlen: Mit 1,98 Milliarden Euro Umsatz steigerten sich die Verkäufe der Hobby-, Sammel- und Freizeitartikel um satte 34 Prozent.
Bild: ScreenshotPlatz 4: Bücher
2,19 Milliarden Euro Umsatz machten die deutschen Online-Buchhändler im vergangenen Jahr mit ihren Artikeln. Hardcover, Softcover oder digital - um elf Prozent wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.
Bild: dpaPlatz 3: Computer und Zubehör
Der neue Laptop, die neue Maus oder die externe Festplatte... Das alles wird in Deutschland mithilfe des alten Geräts gerne im Netz bestellt. Mit einem Umsatzwachstum von 11 Prozent auf von 2,28 Milliarden Euro im vergangenen Jahr landen Computer und Co. auf dem Treppchen der größten Umsatzbringer des Online-Handels.
Bild: dpa/dpawebPlatz 2: Elektronik
Fernseher, Tablets, Kameras... Für Elektronik geben die Deutschen generell viel Geld aus - und das auch gerne im Netz. Deshalb wundert es nicht, dass der Online-Umsatz von in Deutschland bei 3,54 Milliarden Euro liegt und damit 38 Prozent über dem Vorjahresergebnis.
Bild: ScreenshotPlatz 1: Kleidung
Nichts wird online so gerne gekauft, wie Kleidung. Jeans, Rücke, Shirts und Co. brachten den Online-Händlern 2012 einen Umsatz von satten 5,96 Milliarden Euro ein. Eine Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zu 2011.
Platz 10: Heimwerker, Garten, Blumen
Einen Strauß für die Kollegin, einen Apfelbaum für den Garten oder die neue Bohrmaschine für das nächste heimische Bauprojekt: Deutsche gaben laut der Statistik der Bundesvereinigung des Deutschen Versandhandels im vergangenen Jahr online fast eine Milliarde Euro für Artikel der Kategorie "Heimwerker, Garten, Blumen" aus. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent kamen die Online-Händler in diesem Bereich auf 0,96 Milliarden Euro.
Für das laufende Geschäftsquartal nahm sich der Internetkonzern einen Umsatz von 3,85 bis 4 Milliarden Dollar sowie eine weitere deutliche Gewinnsteigerung vor. Sowohl die Geschäftszahlen als auch die Prognosen lagen im Rahmen der Erwartungen von Branchenexperten.
Weltweit hat Ebay auf seinen Marktplätzen inzwischen 108,3 Millionen aktive Nutzer. Das bedeutet einen Zuwachs von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der PayPal-Accounts stieg um 14 Prozent auf 117,4 Millionen. Per PayPal lässt sich auch andernorts im Internet bezahlen und mittlerweile in ersten Geschäften vor Ort.
Grundregeln zum sicheren Einkauf im Internet
Sichere Passwörter
Um die Sicherheit der eigenen Daten zu garantieren, sollen Kunden-Passwörter mindestens acht Zeichen haben und eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein.
Verschlüsselte Datenübertragung
Um sicher zu sein, dass die Daten bei den Online-Shops auch sicher übertragen werden, sollte man Acht darauf geben, dass die Datenübertragung verschlüsselt ist. Dies lässt sich in der Regel an dem Kürzel https:// anstelle von http:// in der Adresszeile erkennen.
Seriösität prüfen
Jeder Kunde sollte vor seinem Kauf überprüfen, ob der gewählte Anbieter auch seriös ist. Ein gewerblicher Händler etwa sollte immer vollständige Kontaktdaten zur Verfügung stellen. Ebenso sollten Informationen zu Garantie- und Gewährleistungsbedingungen ebenso leicht zu finden sein, wie die Angaben zum Widerrufs- oder Rückgaberecht. Bewertungen von bisherigen Kunden können außerdem eine gute Kontrolle bieten. Besonders gut sind Internet-Gütesiegel, wie etwa „Geprüfter Online-Shop“.
Bedingungen studieren
Vor dem Kauf sollte jeder Kunde genau durchlesen, was in der Artikelbeschreibung steht. Besonders wenn es um gebrauchte Ware geht. Auch eine Kontrolle der Versand- und Lieferbedingungen kann Sie vor Fehlern bewahren.
Sichere Zahlungsmethoden
Beim Bezahlen sollten sich Kunden für eine sichere Zahlungsmethode entscheiden. Dazu gehören Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder die Nutzung eines Online-Zahlungsdienstes.
Widerrufsrecht prüfen
Hat man seine Ware bei einem gewerblichen Händler gekauft, so sollte das Widerrufs- oder Rückgaberecht besonders geachtet werden. Dabei besteht nämlich den Kunden die Möglichkeit, die Ware auch ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurückzuschicken.
Unseriöse E-Mails
Kunden sollten niemals per E-Mail Passwörter, Bankdaten oder Kreditkarteninformationen herausgeben. Sollten Sie danach gefragt werden oder über einen Link ein Formular mit solchen Daten ausfüllen, seien Sie misstrauisch. Solche E-Mails sind unüblich und damit unseriös.
Die Aktie des Amazon.com -Konkurrenten bewegte sich deshalb nur geringfügig und gab im nachbörslichen Handel 0,8 Prozent nach. "Sie haben die Erwartungen nicht so deutlich übertroffen wie in den vergangenen beiden Vierteljahren, aber sie scheinen sich dennoch auf dem richtigen Weg zu befinden", kommentierte Gil Luria von Wedbush Securities.
























