Quartalszahlen: Software AG schlägt sich besser als erwartet

Quartalszahlen: Software AG schlägt sich besser als erwartet

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Der Firmensitz der Software AG in Darmstadt-Eberstadt.

Nach dem Verkauf des Geschäfts mit Beratung für SAP-Software hat sich die Software AG besser geschlagen als von Analysten erwartet worden war. Der Gewinnrückgang konnte abgebremst werden.

Die Software AG hat den Rückgang beim Gewinn zu Jahresbeginn nur dank der Euro-Schwäche gebremst. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging im ersten Quartal um vier Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum auf 29,3 Millionen Euro zurück, wie das Software-Haus am Mittwoch mitteilte. Ohne die Umrechnungsgewinne beim Geschäft außerhalb des Euro-Raums, das fast zwei Drittel ausmacht, wäre der operative Gewinn um 17 Prozent gesunken. Im Vorjahreswert ist allerdings noch das inzwischen verkaufte Geschäft mit Beratung für SAP-Software enthalten.

Die Aktie stieg dennoch um bis zu 3,4 Prozent und war damit Spitzenreiter im TecDax. Zum einen fielen die Quartalszahlen nicht so schlecht aus wie befürchtet. Zum anderen hatten die Darmstädter am Dienstagabend angekündigt, dass sie 7,9 Millionen eigene Aktien einziehen, wodurch sich das Grundkapital um gut neun Prozent reduziert. Das lässt die Anleger auf mehr Dividende hoffen. Zudem soll das Unternehmen bei der Hauptversammlung am 13. Mai zu weiteren Aktienrückkäufen ermächtigt werden.

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Die für den Vorstand maßgebliche Steuerungsgröße, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg um fünf Millionen Euro auf 48,1 Millionen Euro. Da der um das SAP-Geschäft bereinigte Umsatz von Januar bis März leicht auf 194 Millionen Euro zurückging, verbesserte sich die operative Rendite auf 25 Prozent.

Von Reuters befragte Analysten hatten mit schwächeren Zahlen der Hessen gerechnet, die seit mehr als drei Jahren gegen den Gewinnschwund kämpfen. Für den Umsatz hatten sie 192 Millionen Euro und für das Ebit nur 26,8 Millionen Euro erwartet. Vorstandschef Karl-Heinz Streibich hob hervor, dass sich die Wartungsumsätze auf 100 Millionen Euro erhöhten, was den Anteil wiederkehrender Erlöse über 50 Prozent steigen ließ.

Die Software AG ist nach langem Zögern auf den Trend zu Mietsoftware über das Internet aufgesprungen und erhofft sich vom Cloud-Geschäft einen Schub. Die ersten wichtigen Produkte können die Kunden jetzt auch als Cloud-Version ordern. In den kommenden anderthalb Jahren soll das gesamte Portfolio erhältlich sein. "Das ist eine feste Zusage", sagte Streibich.

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