RIM kämpft um Marktanteile: Warum Blackberry schon verloren hat

RIM kämpft um Marktanteile: Warum Blackberry schon verloren hat

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Blackberrys Smartphones von RIM. Mit viel Liebe will Marketingchef Boulben die Marke retten

von Matthias Hohensee

Auch ein neues Betriebssystem wird Blackberry nicht retten. Und wenn die Geräte im kommenden Jahr auf den Markt kommen, haben Millionen Kunden bereits ein anderes Smartphone gekauft.

Lautes Singen hilft gegen Angst, muss sich Frank Boulben gedacht haben, der Marketingchef des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM). Zur Präsentation des neuen Betriebssystems Blackberry 10 ließ er ein Video drehen, in dem RIM-Manager den Achtzigerjahre-Hit "Keep on loving you" schmettern.

Tatsächlich braucht RIM viel Liebe – vor allem von externen Entwicklern, die Programme für die Blackberry-Smartphones entwickeln. Blackberry hat ungefähr 100 000 Apps, Apple mindestens das Siebenfache. Blackberrys weltweiter Smartphone-Marktanteil sank von knapp 20 Prozent 2009 auf jetzt rund fünf Prozent.

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Geräte mit dem neuen Betriebssystem kommen erst im nächsten Jahr auf den Markt, also nach dem Weihnachtsgeschäft. Millionen Kunden haben dann bereits ein neues Smartphone gekauft – und sich so in der Regel für mindestens anderthalb Jahre festgelegt. In Europa und den USA ist für Blackberry der Zug schon abgefahren. Ob Asien eine neue Wachstumslokomotive sein kann, ist fraglich. Denn dort sind die Kunden sehr markenbewusst – vor allem in China. Und bei den Billig-Smartphones liefern sich die chinesischen Produzenten Huawei und ZTE schon teure Gefechte mit Nokia. Viel Liebe kann RIM dort nicht erwarten.

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