Rocket Internet: Hello Fresh macht 2017 Verlust

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Der Kochboxen-Versender Hello Fresh ist weiterhin auf hochverzinste Kredite der Holding Rocket Internet angewiesen.

von Henryk Hielscher, Melanie Bergermann und Michael Kroker

Rockets Milliarden-Beteiligung Hello Fresh macht auch 2017 Verlust. Rocket Internet stützt das Unternehmen mit einem hochverzinsten Kredit.

Der Kochboxen-Versender Hello Fresh, an dem die börsennotierte Holding Rocket Internet mit 53 Prozent beteiligt ist, rechnet für 2017 mit Verlusten. „Auf Gruppenebene wird das Unternehmen weiter stark in Wachstum und Marketing investieren, wodurch das operative Ergebnis weiterhin negativ bleiben wird“, heißt es in einem internen Papier, das der WirtschaftsWoche vorliegt. Hello-Fresh-Chef Dominik Richter bestätigte das. Sein Unternehmen sei „weiterhin im Investitionsmodus“, so Richter. Informationen über einen hochverzinsten Kredit von Rocket Internet an Hello Fresh bezeichnete Richter als „korrekt“. Demnach hat das Berliner Start-up im April 2016 ein Gesellschafterdarlehen von Rocket Internet erhalten. Die zugesagte Kreditsumme beträgt 50 Millionen Euro, wovon bereits die Hälfte abgerufen wurde. „Die Laufzeit des Gesellschafterdarlehens beträgt drei Jahre“, heißt es in internen Unterlagen, und es „wird jährlich mit elf Prozent verzinst“. Zusätzlich besteht ein 20-Millionen-Euro-Darlehen der niederländischen Rabobank.

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