Rosa Riese: Telekom-Ressort Europa und Technik verfehlt Frauenquote

exklusivRosa Riese: Telekom-Ressort Europa und Technik verfehlt Frauenquote

von Jürgen Berke

Die wichtigsten Frauen im Telekom-Vorstand, Personalchefin Marion Schick und Europa-Vorstand Claudia Nemat, haben bei ihrem ersten gemeinsamen Großprojekt die konzernweite Frauenquote von 30 Prozent verfehlt.

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Claudia Nemat

Beim fast abgeschlossenen Aufbau einer neuen Führungsmannschaft für das von Nemat geleitete Ressort Europa und Technik konnten sie nur 7 von 36 Posten mit Frauen besetzen. Deren Anteil liegt damit nur bei 19 Prozent.

Dem achtköpfigen Bereichsvorstand gehören mit Kerstin Günther (Technik) und Branka Skaramuca (Personal) zwar zwei Frauen an (Quote: 25 Prozent). Doch auf der zweiten Managementebene sind von 28 vergebenen Positionen nur fünf an Frauen gegangen (Quote: 18 Prozent). Allerdings kann die Quote noch steigen, sieben Personalentscheidungen stehen noch aus.

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Nemat will mehr Manager aus europäischen Auslandsgesellschaften in die Zentrale locken. Dabei hätte sie mehr Frauen berücksichtigen können: Bei den Auslandsgesellschaften beträgt die Frauenquote schon 27 Prozent.

Die Telekom führte als erster Dax-Konzern eine Frauenquote für Führungspositionen ein. Sie soll bis 2015 erreicht werden.

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