SAP: 1200 SAP-Mitarbeiter in Deutschland gehen freiwillig

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Rund 1200 Mitarbeiter haben sich für das Programm zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen gemeldet.

von Michael Kroker

Für das bis Ende vergangener Woche laufende Programm bei SAP zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen haben sich rund 1200 Mitarbeiter gemeldet. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Betriebsratskreisen.

Bei gut der Hälfte habe der Software-Konzern bereits zugestimmt und einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Durch das hohe Interesse an dem seit April laufenden Freiwilligen- und Vorruhestandsprogramm könnten  SAP in Deutschland mehr als doppelt so viel Stellen abbauen wie die 500 ursprünglich geplanten Arbeitsplätze.

Sollte SAP allen Bewerbern zustimmen, würde dies die Zahl der in Deutschland Beschäftigten von rund 17.000 Mitarbeitern um sieben Prozent reduzieren. SAP wollte die Zahlen auf Anfrage nicht kommentieren, betonte aber, nicht jeder Interessent erhalte auch automatisch einen Aufhebungsvertrag.

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Mit dem Ende April gestarteten Ausstiegsprogramm will SAP weltweit rund 3000 von insgesamt 75.000 Stellen abbauen, das entspricht rund vier Prozent der Belegschaft. SAP-Chef Bill McDermott hatte bei seinem Amtsantritt als alleiniger Vorstandschef im Mai 2014 ein großes Umbauprogramm aufgelegt. Damit will er den Konzern auf das wachstumsstarke Geschäft mit Mietsoftware aus dem Internet, das sogenannte Cloud Computing, ausrichten. Beschäftigte in weniger aussichtsreichen Sparten sollen deshalb gehen.

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