Schlechte Absatzzahlen, Aktie stürzt ab: Blackberry-Chef Heins verliert Glaubwürdigkeit

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KommentarSchlechte Absatzzahlen, Aktie stürzt ab: Blackberry-Chef Heins verliert Glaubwürdigkeit

von Matthias Hohensee

BlackBerry enttäuscht wieder mal. Sein Vorstandschef ist nun bei Wall-Street-Analysten verbrannt. Das ist die eigentliche Tragödie.

BlackBerry bleibt seiner Tradition treu und sorgt für Überraschungen. Leider wieder für negative. An den Zahlen gibt es nichts zu beschönigen. Der Smartphone-Pionier aus Kanada, der offiziell immer noch als Research in Motion firmiert, hat nicht nur weniger Smartphones als erwartet verkauft, sondern ist nach einem leichten Plus zum Anfang des Jahres wieder in die Verlustzone gerutscht. Es sind zwar nur 84 Millionen Dollar miese bei einem immerhin im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent gestiegenen Umsatz von 3,1 Milliarden Dollar. Der eigentliche Schocker ist jedoch, dass unter den 6,8 Millionen verkauften Handys nur 2,7 Millionen Smartphones der jüngsten Generation waren – 600.000 weniger als von Analysten erwartet.

Smartphones verkaufen sich schlecht Blackberry enttäuscht - Aktie stürzt vorbörslich ab

Blackberry hat aktuelle Geschäftszahlen vorgelegt - und enttäuscht. Ein Verlust von 84 Millionen Dollar und weniger verkaufte Smartphones, als erwartet, ließen die Aktie vorbörslich um 20 Prozent abstürzen.

Quelle: dapd

Der Fehlschlag wirkt umso stärker, da BlackBerry gerade wieder anfängt, eine stärkere Rolle im Markt zu spielen. Der Übergang auf das neue Betriebssystem BlackBerry 10 ist vollzogen. Mit dem Q10 und Z10 hat der Hersteller endlich wieder konkurrenzfähige Smartphone-Modelle zu bieten, die gute Kritiken bekommen. Besonders das Q10 mit seiner integrierten Tastatur reizt und besetzt konkurrenzlos seine eigene Nische. Entwickler nehmen die BlackBerry-Plattform wieder ernst, die Ende des Jahres als abgemeldet galt. In den USA bewerben Mobiltelefongesellschaften wie AT&T und T-Mobile die neuen BlackBerrys, da sie sich nicht allzu abhängig von Apple sowie Samsung machen wollen. Auch an der Wall Street gab es zuletzt Wohlwohlen. 80 Prozent der Analysten, die BlackBerry folgen, hatten ihre Erwartungen hochgesetzt.
Doch nun hat BlackBerry-Chef Thorsten Heins mit den verfehlten Absatzzahlen das positive Momentum aus den vergangenen Monaten wieder zunichte gemacht. Die Aktie, ein beliebtes Spekulationsobjekt von Short-Sellern, fiel nach Bekanntgabe der Zahlen um bis zu 28 Prozent.

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