Schwache Quartalszahlen: IBM enttäuscht von eigener Leistung

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Schwache Quartalszahlen: IBM enttäuscht von eigener Leistung

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IBM-Chefin Ginni Rometty: „Wir sind enttäuscht von unserer Leistung.“

Bei dem IT-Unternehmen laufen die Geschäfte schlechter als erwartet: Der Umsatz im dritten Quartal ist um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Die Aktie fiel vorbörslich um mehr als acht Prozent.

Beim Computerurgestein IBM laufen die Geschäfte schlechter als erwartet. Im dritten Quartal fiel der Umsatz um vier Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 22,4 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Montag mitteilte. Die Aktie fiel vorbörslich um mehr als acht Prozent.

Kurz zuvor hatte IBM ein milliardenschweres Minusgeschäft bekanntgegeben, mit dem es seine defizitäre Chipsparte losschlägt. Die Kosten für diesen Deal verhagelten die Quartalsbilanz zusätzlich.

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„Wir sind enttäuscht von unserer Leistung“, sagte IBM-Chefin Ginni Rometty. Die Ergebnisse zeigten den rapiden Wandel in der IT-Industrie. „Wir haben nicht die Resultate geliefert, die wir erreichen wollten, aber gut in unseren strategischen Wachstumsfeldern agiert.“ Rometty setzt auf die Geschäftsfelder Cloud-Computing, Big Data, Sicherheit und mobile Dienste. IBM werde sein Geschäftsmodell weiter umbauen. „Wir beschleunigen den Wandel Transformation.“

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Der Nettogewinn des Konzerns brach von 4,0 Milliarden auf 18 Millionen Dollar ein. Allerdings ergab sich durch die Veräußerung der verlustreichen Chipsparte kurzfristig ein hoher Sonderaufwand, so dass die Zahlen schwer vergleichbar sind. Das defizitäre Geschäftsfeld geht für eine Mitgift von 1,5 Milliarden Dollar an die von einem staatlichen Investmentfonds aus Abu Dhabi kontrollierte Firma Globalfoundries.

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