Sieg für Microsoft: US-Regierung verliert Datenschutz-Streit

Sieg für Microsoft: US-Regierung verliert Datenschutz-Streit

, aktualisiert 14. Juli 2016, 19:07 Uhr
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Microsoft weigerte sich, E-Mails an US-Behörden herauszugeben, die auf Servern in Irland gespeichert waren. Ein Gericht gab dem Konzern nun recht.

Quelle:Handelsblatt Online

Darf die US-Regierung auf Server von US-Firmen im Ausland zugreifen? Ein Bundesberufungsgericht in New York sagt nein – und gibt damit dem IT-Riesen Microsoft recht, der sich weigerte, E-Mails herauszugeben.

New YorkDie US-Regierung hat einem amerikanischen Gericht zufolge kein Recht, auf die Server von US-Firmen im Ausland zuzugreifen. Ein Bundesberufungsgericht in New York kassierte am Donnerstag ein entsprechendes Urteil aus dem Jahr 2014. Die US-Behörden wollten im Rahmen von Ermittlungen in einem Drogenvergehen Microsoft dazu zwingen, auf einem Computer in Irland gespeicherte E-Mails herauszugeben. Richterin Susan Carney verwies nun darauf, dass die entsprechenden amerikanischen Gesetze sich nur auf innerhalb der USA gelagerte Daten bezögen. Gegen das erste Urteil hatte Microsoft Berufung eingelegt. Unterstützt wurde der Software-Hersteller von mehr als 100 anderen Unternehmen, darunter Erzrivale Apple.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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