
Mit dem neuen Betriebssystem Backberry 10 will der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) sein Comeback auf dem umkämpften Mobilfunk-Markt schaffen. "Wir geben zu, ein Wandel ist notwendig", sagte RIM-Chef Thorsten Heins am Dienstag bei einer Konferenz von Softwareentwicklern im kalifornischen San José. Dieser Wandel soll mit der neuen Version des Betriebssystems gelingen, das Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll.
Mit der neuen Software sollen unter anderem die Bedienung und das Finden von Apps einfacher werden, die Sicherheitsvorkehrungen werden gestärkt und die Verwaltung des Kalenders soll verbessert werden. Überdies plant RIM ein Programm, mit dem das Smartphone auf verschiedenen Benutzeroberflächen für private und berufliche Zwecke in einem Gerät eingesetzt werden kann. Diese Eigenschaft werde die Entwicklungen der kommenden zehn Jahren prägen, sagte Heins.
Bild: ReutersSchwere Aufgaben liegen vor dem neuen RIM-Chef Thorsten Heins. Die Aktie hat im vergangenen Jahr dramatisch an Wert verloren, zudem geriet das Unternehmen mit einem mehrtägigen Ausfall ihrer Email-Server negativ in die Schlagzeilen. Um den Blackberry-Hersteller wieder Erfolgen wie einst zu führen, muss Heins die Fehler, die unter der Führung seiner Vorgänger Mike Lazaridis und Jim Balsillie begangen wurden, ausmerzen. Eine Analyse der sieben größten Versäumnisse.
Bild: dapdErste Todsünde: Das Sicherheitssystem hat versagt.
Die Informationen kamen nur spärlich und spät. "Die Verzögerungen bei E-Mail, Messenger und Web-Browsing, die Blackberry-Nutzer in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika, Indien, Brasilien, Chile und Argentinien erleben mussten, wurden durch den Ausfall eines zentralen ,Switch' (Datenverteiler) in der Infrastruktur verursacht", teilte RIM am Dienstag mit. "Obwohl das System so ausgelegt ist, dass es in solchen Fällen auf eine Sicherheitslösung umschalten sollte, hat dies nicht so wie zuvor getestet funktioniert. Dadurch ist ein Rückstau an Daten entstanden, den wir jetzt abbauen müssen."
Bild: dapdDer Daten-GAU zeigt das Dilemma, in dem Blackberry steckt. Die Infrastruktur ist der größte Vorteil der Firma - und ihr größter Schwachpunkt. Der Datenverkehr wird über wenige gigantische Rechenzentren geschleust, die jeweils für eine Region zuständig sind. Dadurch kann eine zusätzliche Verschlüsselung eingebaut werden, und die Daten lassen sich besser komprimieren. Blackberry hat den Ruf, die beste Sicherheit gegen unbefugtes Mitlesen oder Abhören zu bieten. Andererseits sind diese Datencenter das Nadelöhr für jede Kommunikation. Passiert dort eine Panne, hat das direkt massivste Folgen, wenn die Notfallsysteme versagen.
Bild: dapdZweite Todsünde: Das Geschäft mit den Apps wurde verpasst.
Der Einstieg in den Markt für Software-Apps war für RIM ein schwerer Gang, er erfolgte erst spät mit der fünften Version des Betriebssystems. Die Vielfalt der Blackberry-Modelle mit und ohne Tastatur und verschiedenen Bildschirmgrößen macht es für Software-Hersteller extrem kompliziert, für Blackberry zu programmieren. Programme, die für ein Gerät mit Tasten und kleinem Bildschirm geschrieben wurden, sind auf Berührungsbildschirmen praktisch unbedienbar. Die Software-Entwicklungswerkzeuge gelten als kompliziert und sperrig.
Bild: rtrWährend für das iPhone schon Zehnjährige programmieren, erfordert Blackberry fundierten IT-Hintergrund. Entsprechend dünn ist das Angebot an "Spaßprogrammen" für den Blackberry. Erst langsam füllt sich der Softwaremarkt. Doch nun droht bereits die nächste Hürde: Das aktuelle Betriebssystem OS7 wird irgendwann im Laufe des kommenden Jahres von der neuen Version "QNX" abgelöst werden. Aber Programme, die für die alten Geräte geschrieben wurden, laufen dann nicht mehr.
Bild: dapdDritte Todsünde: Das hippe Image ging verloren.
Blackberry war cool - in der Welt der Nadelstreifen, als ein Mobilfunkvertrag noch etwas Elitäres war und sich teure Datenverträge ohnehin nur Manager leisten konnten, die vor dem Einstieg in den Privatjet schnell noch mal die E-Mails checkten. Bis heute sind Blackberry-Datentarife durchweg teurer als normale Internet-Tarife der Mobilfunker. RIM will das lukrative Businessgeschäft melken, so lange es geht. Doch cool ist der Blackberry nicht mehr, auch beim Design hat RIM den Anschluss verloren.
Bild: ReutersZwar schafften es die Gestalter zunächst, praktische Anforderungen an das neue Gerät zu lösen - etwa mit der berühmten Qwertz-Tastatur, die einer Schreibmaschinen-Tastatur entspricht. Doch als die Smartphones mit Touchscreen aufkamen, erschien der Blackberry rasch wie eine bessere Schreibmaschine. Konkurrent Apple überlässt bei der Entwicklung nichts dem Zufall - und hat selbst die Geräusche erforscht, die die Verpackung macht, wenn das iPhone herausgenommen wird. An solche Feinheiten haben die Blackberry-Manager wohl nicht einmal im Traum gedacht.
Bild: ReutersVierte Todsünde: Der beliebte Touchscreen kam zu spät.
Die perfekte Effizienzmaschine sollten sie sein. Blackberrys sind mit einer Hand zu bedienen, in der anderen kann der Manager die Aktentasche halten. Der Daumen wählt per Kugel und bei späteren Geräten per optischem Sensor die Menüfunktionen aus, ein Druck auf den Sensor und die Funktion ist ausgewählt. Selbst das einhändige Tippen auf der vollwertigen Tastatur ist möglich. Diese Vorteile wollte RIM nicht leichtfertig aufgeben, vor allem, weil bei Blackberry die Funktionen zur Steuerung eines Berührungsbildschirms im Betriebssystem gar nicht vorhanden waren.
Bild: ReutersIn der Hoffnung, das tastenlose iPhone von Apple werde sich bei geschäftlichen Vielschreibern nicht durchsetzen, trieb das RIM-Management den Abschied von der nicht mehr zeitgemäßen Tastatur und den Umstieg auf Berührungsbildschirme (Touchscreens) nicht mit dem ausreichenden Druck voran. Die Verbraucher brachten deshalb lieber ihr neues Spielzeug, das iPhone, mit ins Büro. Am Ende musste RIM dann neben Apple auch noch Android-Geräte vorbeiziehen lassen.
Bild: rtrFünfte Todsünde: Die Hardware hält mit der rasanten Entwicklung nicht Schritt.
Blackberrys dritte Todsünde ist die veraltete Hardware. Die Geräte, die bis zur Mitte dieses Jahres auf dem Markt waren, konnten in puncto Leistungsfähigkeit mit dem iPhone des übermächtigen Konkurrenten Apple nicht mithalten. Das lag hauptsächlich daran, dass die RIM-Führung die Attraktivität von "Apps" - kleinen Softwareprogrammen für die Smartphones - lange unterschätzt hat.- ...
Schwere Aufgaben liegen vor dem neuen RIM-Chef Thorsten Heins. Die Aktie hat im vergangenen Jahr dramatisch an Wert verloren, zudem geriet das Unternehmen mit einem mehrtägigen Ausfall ihrer Email-Server negativ in die Schlagzeilen. Um den Blackberry-Hersteller wieder Erfolgen wie einst zu führen, muss Heins die Fehler, die unter der Führung seiner Vorgänger Mike Lazaridis und Jim Balsillie begangen wurden, ausmerzen. Eine Analyse der sieben größten Versäumnisse.
Die starke Konkurrenz von Apple und anderen Smartphone-Herstellern, die auf dem Google-Betriebssystem Android basieren, hat RIM in den vergangenen Jahren stark unter Druck gesetzt. Der Konzern musste Tausende Arbeiter entlassen, um Verluste auszugleichen.
Es galt keineswegs als sicher, dass die Internetfirmen den Blackberrys die Treue halten. Der Siegeszug von Apples iPhone und Telefonen mit dem Android-Betriebssystem hat dem Smartphone-Pionier schwer zugesetzt. Nach Daten des Branchenbeobachters IDC hatten Blackberrys im zweiten Quartal nur noch einen Anteil von 4,8 Prozent an den gesamten Auslieferungen. Das war weniger als die Hälfte des Vorjahreswerts. RIM schrieb zuletzt hohe Verluste. 5000 Mitarbeiter sollen im Zuge eines Sparprogramms gehen.
Bild: REUTERSNokia Lumia 800/900 - Hoffnungsträger
Nokia geht es schon länger nicht mehr gut, deshalb ruht alle Hoffnung auf dem Lumia 900. Das Smartphone ist bereits seit einigen Monaten in den USA zu haben und dort auch ganz erfolgreich. Jetzt gibt es das neue Smartphone mit Windows Phone 7 Betriebssystem auch in Deutschland. Das Gerät soll eine Trendwende für den ehemaligen Handy-Weltmarktführer bringen.Die aus Polycarbonat-Blöcken gefrästen und mit Unibody-Gehäusen versehenen Telefone glänzen mit erstklassigen OLED-Displays von 3,7 und 4,3 Zoll Diagonale sowie je 800x480 Pixeln Auflösung. Auch die Acht-Megapixel-Kameras sind standesgemäß. Während das Modell 800 für UMTS-Netze ausgelegt ist, bringt das Lumia 900 bereits einen LTE-Chip für die nächste Funkgeneration mit. Theoretisch sind darin Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. Nokia nennt für das zunächst nur im US-Netz von AT&T verfügbare Modell 900 ein maximales Download-Tempo von 50 Mbit/Sekunde.
Technik, Preis:
Windows Phone 7.5
9,4- (L 800) bzw. 11-Zentimeter-Display (L 900)
800x480 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
Preis: rund 400 Euro (Lumia 800, ohne Vertrag) beziehungsweise ab 495 Euro (Lumia 900)
Bild: dapdHTC ONE X - Rasanter Fotograf
Die One-Serie von HTC sollte den Smartphonemarkt über den Haufen werfen. Mit dem One X - dem Spitzenmodell der Serie - könnte das sogar gelingen. Der Bildschirm bietet eine Farbqualität, wie es sie sonst nur beim iPhone gibt, im Smartphone selber läuft ein Tegra-3-Prozessor. Die Kamera ist in 0,7 Sekunden schussbereit und macht bei Serienaufnahmen vier Bilder pro Sekunde.
Technik, Preis:
Android 4,0 mit Sense
4,7 SLCD2-Display
Acht Megapixel Kamera
ab 599 Euro
Bild: REUTERSSamsung Galaxy S3: Der Versteher
Erst im Mai 2012 stellte Samsung sein neues Galaxy S3 vor: Das Smartphone ist keine Revolution im Vergleich zum Vorgänger S2, dafür ist die Technik verbessert, das Gerät ist schneller, die Sprachsteuerung effizient. Diverse Funktionen von der Gesichtserkennung bis zum Automatischen Wählen machen es dem Smartphone möglich, seinen Besitzer zu verstehen und ihm Arbeitsschritte abzunehmen.Technik, Preis:
Google Android 4.0 mit TouchWiz
12,19 Zentimeter-Display
1280 x 720 Bildpunkte
neun Millimeter dick
Acht-Megapixel-Kamera mit 1080p-Videoaufnahme
Preis (ohne Vertrag): ab 699 Euro
Bild: PressefotoSamsung Galaxy S2: Der Blick-Fänger
Der Vorgänger, das Samsung Galaxy S2, ging bereits weg wie warme Semmeln. Die Zehn-Millionen-Marke beim Verkauf hatte Samsung für Ende 2011 angepeilt, aber schon im September geschafft. Im April 2012 waren es bereits 20 Millionen verkaufte Geräte. Trotz des Riesendisplays ermöglicht das Top-Gerät knapp sechs Stunden Dauertelefonieren. Wegen seines Plastikgehäuses wirkt das extrem schlanke Handy allerdings nicht sehr wertig und fast schon zerbrechlich.
Technik, Preis:
Google Android 2.3
Elf-Zentimeter-Display
800 x 480 Bildpunkte
neun Millimeter dick
Acht-Megapixel-Kamera
FullHD-Video
Preis (online, ohne Vertrag): ab 440 Euro
Bild: PressebildHuawei Ascend P1s – Schicker Chinese
Das 2001 auf der CES präsentierte High-End-Smartphone Ascend P1s ist mit 6,7 Millimetern einen knappen halben Millimeter dünner als das Razr von Motorola. Mit 1,5-Gigahertz-Doppelkern-Prozessor, 4,3-Zoll-Amoled-Display und FullHD-Videoaufnahme ist der Anspruch von Huawei klar: Sie wollen ganz nach oben in die Smartphone-Welt. Erste Tests des Geräts zeigen jedoch: In puncto Look-and-Feel ist das derzeit dünnste Smartphone der Welt eher zweitklassig. Der Marktstart in Europa ist für den Sommer 2012 angekündigt.Technik, Preis:
Android 4
Elf-Zentimeter-Display
960x540 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
Preis: noch offen, Markteinführung 2. Quartal 2012
Bild: PressefotoApple iPhone 4 S - Das Designerstück
Das Gerät, an dem sich alle anderen messen lassen müssen, ist dagegen schon seit Oktober 2011 in Deutschland in den Läden. Obwohl das Smartphone "nur" die überarbeitete Version des iPhone 4 ist, rissen die Kunden es den Händlern nur so aus den Händen - sowohl in den USA als auch im Rest der Welt. In den ersten 24 Stunden gingen bei Apple mehr als eine Million Vorbestellungen für das 4S ein, die Deutsche Telekom warnte die Kunden schon vor Verzögerungen. Äußerlich ist das 4S nicht vom Modell 4 zu unterscheiden. Die Neuerungen stecken im Inneren. Wichtigste funktionale Verbesserung ist die Funktion Siri - ein persönlicher digitaler Assistent, der mit Stimmbefehlen gesteuert wird. Der neue A5-Doppel-Kern-Prozessor macht das Handy gegenüber den Vorgängern deutlich schneller. Allerdings sinkt die maximale Standby-Zeit des Gerätes um ein Drittel von 300 auf 200 Stunden. Die Kamera wurde deutlich verbessert und soll Videos in HD-Qualität aufnehmen können. Die Antenne ist nun ebenfalls deutlich leistungsfähiger.
Technik, Preis:
Apple iOS 5
Zehn-Zentimeter-Display
960 x 640 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
mehr als 425.000 Apps
Preis: 629 - 849 Euro (ohne Vertrag)
Bild: dapdSony Xperia S - Markenbotschafter
Als erste Neuerscheinung nach der angekündigten Komplettübernahme des Handyproduzenten Sony Ericsson hat Sony das neue Top-Smartphone Xperia S unter dem neuen, alten Markennamen „Sony“ angekündigt. Mit Doppel-Kern-Prozessor und 4,3-Zoll-Bildschirm spielt es in der ersten Handy-Liga ganz oben mit. Die Display-Auflösung liegt über der des hoch gelobten Retina-Displays von Apples iPhones der 4. Genration. Die Zwölf-Megapixel-Fotokamera markiert einen neuen Spitzenwert für Fotohandys. Videos soll das Xperia S in Full-HD-Qualität aufzeichnen (1920x1080 Pixel), die Wiedergabe am Fernseher läuft über den eingebauten HDMI-Anschluss.Technik, Preis:
Android 2.3.7
Elf-Zentimeter-LCD-Display
1280x720 Bildpunkte
Zwölf-Megapixel-Kamera
Preis: rund 500 Euro (ohne Vertrag, Marktstart 1. Quartal)
Bild: PressefotoMotorola Atrix: Duales System
Mit dem Top-Modell Atrix markiert Motorola den Anspruch, an alte Technikstärken anzuknüpfen. So liefert der Prozessor mit rekordverdächtigen zwei Gigahertz Leistung Rechenpower satt. Trotz des extrem hellen Displays hält das wegen der umfangreichen Ausstattung etwas klobig geratene Telefon rund acht Stunden durch. Wer will, der verwandelt das Handy über ein Erweiterungsmodul mit Akku und integrierter Tastatur in eine Art Laptop light.
Technik, Preis:
Google Android
2.2 Zehn-Zentimeter-Display
960 x 540 Bildpunkte
WLAN-Hotspot
Fingerabdrucksensor
Preis (online, ohne Vertrag): ab 350 Euro
Bild: PressefotoHTC Sensation: Das Block-Kraftwerk
Das Gehäuse aus dem Alublock gefräst, das Touch-Display aus gehärtetem Spezialglas – HTCs High-End-Handy präsentiert sich als robustes, opulent ausgestattetes Büro- Werkzeug, das dafür mit 150 Gramm etwas schwerer wiegt. Neben E-Mail- und Web-Zugriffen ermöglicht das Gerät auch Zugriffe auf HTCs Online-Filmverleih „Watch“. Die Ausdauer allerdings ist mit vier Stunden Dauergespräch eher mittelmäßig.Technik, Preis:
Google Android 2.3
Doppelkern-Prozessor
Elf-Zentimeter-Display
960 x 540 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
FullHD-Video
Preis (online, ohne Vertrag): ab 425 Euro
Bild: PressefotoSony Ericsson Xperia arc: Der Bogen-Funke
Über das Design lässt sich streiten, nicht aber darüber, dass Sony Ericsson mit dem elegant geschwungenen und nur 117 Gramm schweren Top-Modell ein echter Hingucker gelungen ist, der sich von der Masse der Android-Boliden deutlich abhebt. Der integrierte HDMI-Anschluss macht deutlich, dass das Gerät auch als Zuspieler für Flachbild-Fernseher gedacht – und dank der integrierten Acht-Megapixel-Kamera mit HD-Ready-Auflösung auch geeignet ist. Allerdings reicht auch hier die Qualität der Handy-Optik nur numerisch an die regulärer Digitalkameras heran.
Technik, Preis:
Android 2.3
10,8-Zentimeter-Display
854 x 480 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
HDMI-Anschluss und Adapter
Preis (online, ohne Vertrag): ab 320 Euro
Nokia Lumia 800/900 - Hoffnungsträger
Nokia geht es schon länger nicht mehr gut, deshalb ruht alle Hoffnung auf dem Lumia 900. Das Smartphone ist bereits seit einigen Monaten in den USA zu haben und dort auch ganz erfolgreich. Jetzt gibt es das neue Smartphone mit Windows Phone 7 Betriebssystem auch in Deutschland. Das Gerät soll eine Trendwende für den ehemaligen Handy-Weltmarktführer bringen.
Die aus Polycarbonat-Blöcken gefrästen und mit Unibody-Gehäusen versehenen Telefone glänzen mit erstklassigen OLED-Displays von 3,7 und 4,3 Zoll Diagonale sowie je 800x480 Pixeln Auflösung. Auch die Acht-Megapixel-Kameras sind standesgemäß. Während das Modell 800 für UMTS-Netze ausgelegt ist, bringt das Lumia 900 bereits einen LTE-Chip für die nächste Funkgeneration mit. Theoretisch sind darin Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. Nokia nennt für das zunächst nur im US-Netz von AT&T verfügbare Modell 900 ein maximales Download-Tempo von 50 Mbit/Sekunde.
Technik, Preis:
Windows Phone 7.5
9,4- (L 800) bzw. 11-Zentimeter-Display (L 900)
800x480 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
Preis: rund 400 Euro (Lumia 800, ohne Vertrag) beziehungsweise ab 495 Euro (Lumia 900)
Das grundlegend erneuerte Betriebssystem Blackberry 10 soll die Wende bringen. Nach mehreren Verzögerungen sind erste Geräte für das Auftaktquartal 2013 angekündigt. Der aus Deutschland stammende RIM-Chef Thorsten Heins hofft, dass bestehende Blackberry-Besitzer umsteigen. Nach seinen Worten gab es zuletzt weltweit 80 Millionen Nutzer. Vor allem in Schwellenländern haben Blackberrys als Einsteigergerät noch viele Fans. Zudem setzen Firmen weiterhin auf den als besonders sicher geltenden E-Mail-Dienst.
























