Smartphone-Produktion: Apple bestellt weniger iPhone-Bauteile

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Smartphone-Produktion: Apple bestellt weniger iPhone-Bauteile

Apple will mit dem iPhone 5 seinen Anspruch auf die technologische Führung im Smartphone-Geschäft untermauern. Doch nach Medienberichten verkauft sich das Gerät nicht so gut wie erwartet.

Apple hat die Bestellungen von Bauteilen für sein neues iPhone 5 wegen niedrigerer Nachfrage zurückgefahren. Das berichtet das Wall Street Journal. So seien für das laufende Quartal nur halb so viele Bildschirme geordert worden wie ursprünglich geplant, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf mit dem Vorgang betrautet Kreise. Auch Bestellungen für andere Komponenten seien gekappt worden.
Berichte über niedrigere Apple-Order bei Zulieferern tauchen zwar immer wieder auf und bedeuten oft nicht so viel: Zum Teil werden die Aufträge manchmal nur umgeschichtet, zum anderen können gleichzeitig schon Komponenten für neue Modelle bestellt werden. Diesmal brachten die Quellen der Zeitung den Rückgang aber direkt mit einer schwächer als erwartet ausgefallenen Nachfrage in Verbindung.

Grund dafür könnte Konkurrenz aus dem eigenen Haus sein. Seit Wochen mehren sich die Gerüchte um ein neues iPhone. Mal heißt der geplante Nachfolger iPhone 5S, mal iPhone 6, mal soll es ein günstigeres Apple-Smartphone geben. Wann das neue Gerät letztlich kommen soll, ist noch nicht klar. Einige Stimmen sprechen vom Frühjahr, andere vom Sommer. Apple selbst schweigt zu den Gerüchten.

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Auf jeden Fall ist damit zu rechnen, dass noch bis zum Sommer 2013 ein neues Gerät den Markt stürmen soll - und das kein Jahr nach dem Erscheinen des iPhone 5. Das rückläufige Interesse zeigt, dass selbst den hartgesottenen Apfel-Fans inzwischen möglicherweise zu oft neue Geräte herauskommen. Während man sich früher darauf verlassen konnte, dass Apple nur einmal im Jahr neues Smartphone vorstellt, durchbricht das Unternehmen seinen eigenen Release-Zirkel immer häufiger. Entsprechend stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt das iPhone 5 zu kaufen, wenn doch der Nachfolger schon in den Startlöchern steht.

Die Produktionskosten des iPhone 5

  • Akku

    Die Herstellung des 1800mAh-Akkus kostet für alle iPhone-5-Modelle 4,50 US-Dollar.

  • Benutzeroberfläche und Sensoren

    6,50 US-Dollar für die 16-, 32- und 64 GB-Modelle

  • Display und Touchscreen

    Die Produktionskosten liegen bei allen Modellen bei 44 US-Dollar.

  • Kamera

    Für die Herstellung der Kameras (8 Megapixel und 1,2 Megapixel) wurden in allen Kategorien 18 US-Dollar fällig.

  • Mechanik

    33 US-Dollar für alle Versionen des neuen iPhones.

  • Speicher - NAND Flash und DRAM

    Die Produktionskosten für die NAND Flash belaufen sich beim 16 GB-Modell auf 10,40 US-Dollar, beim 32 GB auf 20,80 US-Dollar und beim 32 GB auf 41,60 US-Dollar. Die Produktion der DRAM kostete für alle Modelle 10,45 US-Dollar.

  • Netzführung

    8,50 US-Dollar kostet die Produktion der Netzführung in allen Bereichen.

  • Prozessor

    Der A6-Prozessor kostet in der Produktion für alle Modelle 17,50 US-Dollar.

  • Funktechnik - BB/RF/PA

    Für jede Kategorie müssen 34 US-Dollar investiert werden.

  • WLAN

    Für die Hardware BTv4.0 + Dual-Band Wireless-N werden jeweils 5 US-Dollar fällig.

Die Zahlen für das Weihnachtsgeschäft, die Apple am 23. Januar vorlegt, werden nach diesen Entwicklungen jetzt noch etwas spannender. Bisher war erwartet worden, dass der Konzern mit dem iPhone 5 seine Position im Smartphone-Markt deutlich verbessern kann.

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